Standpunkt: VEAG zügig auf Zukunft ausrichten

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Anlässlich der heutigen Gespräche der Bundesregierung mit den ostdeutschen Ministerpräsidenten zur VEAG erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Nooke MdB:


Gestern der Bundeskanzler, heute der Bundeswirtschaftsminister im Gespräch mit den ostdeutschen Ministerpräsidenten: Die Bundesregierung entdeckt den ostdeutschen Energieversorger VEAG als neue Chefsache. Dies allein aber ist alles andere als ein Gütezeichen. Nach Monaten einer Hängepartie, die die Bundesregierung mit verantwortet hat, muss nun endlich schnell entschieden werden, wer die Anteile an der VEAG übernimmt. Gefragt ist das beste Konzept für die Zukunft der VEAG.


Ich warne dabei den Bundeskanzler vor einer neuen Abschottung, für die er z.B. bei der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone plädiert hatte: Deutschland muss offen bleiben für ausländische Investoren. Die Führung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat bei ihrer Klausurtagung in Luckenwalde ihre Präferenzen für eine solche ausländische Beteiligung an der VEAG erneut betont.

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