Standpunkt: Stromwettbewerb schafft viele neue qualifizierte Arbeitsplätze und Berufsbilder

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Robert H. Kyrion, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Freien Energiedienstleister (FEDV) und seit neuestem Vorstandssprecher "Strom" im Aussenhandelsverband für Mineralöl und Energie (AFM+E), zur Veröffentlichung des VDEW (das strom magazin berichtete, bitte lesen Sie hier) :


Der liberalisierte Strommarkt hat in den vergangenen Monaten eine große Menge an neuen Arbeitsplätzen geschaffen - allein im Bereich der Werbebranche ist ein zweistelliger Prozentwert an Mitarbeiterzuwachs analysiert worden. Die Zunahme am boomenden Markt der Call-Center ist ebenso explodiert. Viele neue Energie-Dienstleistungsfirmen in den unterschiedlichsten Branchen sind gegründet worden, der Mittelstand so als Konjunkturmotor erheblich gestärkt worden. Durch den Wettbewerb wurden erhebliche Wettbewerbsvorteile in allen Branchen realisiert, welche auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch Kostenersparnis und Auftragszunahme nach sich zog.


Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht: Sollten die Durchleitungsentgelte endlich bundesweit diskriminierungsfrei und transparent gestaltet werden, wird die Konjunktur in allen Bereichen noch erheblich weiter anziehen - hier ist Politik und der freie Mittelstand gefordert.


Fazit: Der liberalisierte Strommarkt ist der aktuelle Konjunkturmotor der deutschen Wirtschaft und wird es auch noch länger bleiben - wenn weiter gewechselt wird. ...denn wer seinen alten Stromversorger nicht wechselt, hat eines bald wieder - seine alten Strompreise!

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