Standpunkt: "Sellafield muss auf die Tagesordnung"

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Wegen der Ereignisse um gefälschte Sicherheitsnachweise bei Brennelementen fordert der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Peter Ramsauer, einen sofortigen Bericht von Umweltminister Trittin. "Sellafield muss auf die Tagesordnung", so Ramsauer, dessen Forderung die Redaktion des strom magazins nachfolgend im Rahmen ihrer Reihe "Standpunkte" im Wortlaut veröffentlicht:



"Über die schweren Sicherheitsmängel in der britischen Atomanlage Sellafield soll das Bundesumweltministerium bereits im September 1999 informiert worden sein. Jetzt versuchen das Niedersächsische Umweltministerium und Bundesumweltminister Trittin sich den schwarzen Peter gegenseitig zuzuschieben. So wurde vom Niedersächsischen Umweltministerium erklärt, das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Strahlenschutz hätten schon im Herbst hellhörig werden müssen. Es wird gegenwärtig alles unternommen, um die ganze Angelegenheit möglichst verwirrend darzustellen. Die roten und grünen Umweltministerien wollen sich gegenseitig die Verantwortung zuschanzen.



Eine umfassende Aufklärung dieser alarmierenden Affäre ist dringend erforderlich. Umweltminister Trittin muss dem Deutschen Bundestag über diese Vorgänge Rede und Antwort stehen. Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag fordert dazu einen sofortigen Bericht des Ministers."

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