Standpunkt: Geld sparen und die Schöpfung bewahren

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Immer mehr Kirchengemeinden nutzen die Chancen der Liberalisierung und beziehen umweltfreundlich erzeugten Strom von LichtBlick. So versorgt der Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH - den überwiegenden Teil der Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen im Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte. "Für uns bietet der Wechsel zu LichtBlick zwei wesentliche Vorteile: wir entlasten die Umwelt und unseren strapazierten Kirchenhaushalt", so Klaus-Ekkehard Gahlbeck, Pfarrer und Geschäftsführer der Diakonischen Einrichtungen des Kirchenkreises. "Den sich ergebenden finanziellen Spielraum werden wir in den nächsten Jahren auch für weitere ökologisch sinnvolle Maßnahmen nutzen." "Wir wollen zeigen, dass wir den Auftrag zur Erhaltung der Schöpfung ernst nehmen. Billig produzierter Atomstrom schafft Altlasten, deren unheilvolle Folgen wir nicht verantworten wollen", bekräftigt der kirchliche Energiebeauftragte des Kirchenkreises Hartmut Nocke. "Zudem wollen wir zeigen, dass sich gegen alle Bequemlichkeit und Resignation, Eigeninitiative lohnt. Die Stromversorgung durch LichtBlick bietet uns die Möglichkeit der energiepolitischen Einflussnahme und ist ein lohnendes Thema in der allgemeinen Diskussion und Meinungsbildung."


Bereits 1994 schloss sich die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg der Aktion "Energisch Energie Sparen" an. Mit dieser Initiative hat sich die Evangelische Landeskirche zum Ziel gesetzt, die energiebedingten Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2005 um bis zu 30 Prozent zu senken. Die Emissionen des von LichtBlick angebotenen Stroms liegen mehr als zwei Drittel niedriger als der bundesdeutsche Durchschnittswert. Ein Ergebnis des Projektes "Energisch Energie Sparen" war damals, dass sich die Energiekosten der Evangelischen Kirche in Deutschland bei einem jährlichen Energieverbrauch, der dem der Stadt Hannover entspricht, auf rund eine Milliarde Mark pro Jahr summieren. "Das fortschrittliche Modell des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte macht Schule," so Gero Lücking, Leiter Strombeschaffung und -versorgung bei LichtBlick. "Immer mehr kirchliche Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet fragen bei uns nach und beziehen umweltfreundlich erzeugten Strom von LichtBlick." Der LichtBlick-Strommix wird zu mindestens 50 Prozent aus den regenerativen Energiequellen Wind, Wasser und Biomasse gewonnen und stammt zu maximal 50 Prozent aus umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Erdgas-Basis.

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