11,88 Prozent

Städte verkaufen EnBW-Anteile

140 Städte und Gemeinden des Landeselektrizitätsverbands Württemberg und des Gemeindeelektrizitätsverbands Schwarzwald-Donau haben 11,88 Prozent der Anteile am drittgrößten deutschen Energieversorger EnBW an die Deutsche Bank und die HSBC Trinkhaus & Burkhardt in Düsseldorf verkauft. Diese sollen 850 Millionen Euro gezahlt haben.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Deutsche Bank und die HSBC Trinkhaus & Burkhardt in Düsseldorf werden die Anteile von etwa 140 Städten und Gemeinden am Energieversorger EnBW übernehmen. Die Beteiligung, die bisher vom Landeselektrizitätsverband Württemberg und vom Gemeindeelektrizitätsverband Schwarzwald-Donau gehalten wurde, beträgt insgesamt 11,88 Prozent.

Zeitungsbericht zufolge wollen die Banken die Beteiligungen bis 2004 parken, um beim geplanten Börsengang des Energieversorgers zu platzieren. Laut Handelsblatt sollen für die 11,88 Prozent etwa 850 Millionen Euro bezahlt worden sein. Offiziell wurde über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. Wie das Handelsblatt weiter schreibt, sind die erworbenen 29,7 Millionen Aktien derzeit an der Börse etwa eine Milliarde Euro wert. Ein Anteil von 2,3 Prozent verbleibt bei den Gemeindeverbänden.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromkosten

    Höhere Netzkosten verteuern den Strom

    Die Netznutzungsentgelte werden in vielen Städten steigen. Das wird sich auf den Stromrechnungen für das kommende Jahr niederschlagen. Allerdings sind die Strompreise an der Börse gefallen, wodurch Preissenkungen von Seiten der Stromversorger möglich sind.

  • Stromnetz Ausbau

    RWE und die morschen Strommasten: Zügige Aufklärung nötig

    Von besinnlicher Vorweihnachtszeit wird wohl bei RWE nicht viel zu spüren sein: Nach dem Schneechaos im Münsterland zu Beginn letzter Woche und der "Spiegel"-Veröffentlichung, steht der Energieversorger massiv unter Druck: Er soll von maroden Strommasten gewusst aber nicht ausreichend gehandelt haben.

  • Stromtarife

    Zeitung: Kommunen wollen EnBW-Anteile verkaufen

    Offenbar wollen verschiedene Kommunen nicht mehr auf den "auf unbestimmte Zeit" verschobenen Börsengang der EnBW warten und versuchen deshalb, ihre Anteile an ein Bankenkonsortium um die Deutsche Bank zu verkaufen. Das berichten jedenfalls die "Stuttgarter Nachrichten".

  • Strom sparen

    EnBW steigt in den internationalen Kapitalmarkt ein

    Mit einer "bedingten" Wandelanleihe will die EnBW Mittel von etwa 500 Millionen Euro verfügbar machen.

  • Hochspannungsmasten

    EEX: 21 Teilnehmer und ein hoher Umsatz

Top