Jahresabschluss 2000

Stadtwerke Wuppertal legen "ausgeglichenes Bilanzergebnis" vor

Den Fehlbetrag von 5,4 Millionen Mark bezeichnen die Stadtwerke Wuppertal als "ausgeglichenes Bilanzergebnis". In die Zukunft schaut der Regionalversorger allerdings nicht sonderlich optimistisch.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Trotz der Liberalisierung im Strommarkt, sinkender Strompreise und sinkender Gewinnmargen konnte die Wuppertaler WSW AG das vergangene Geschäftsjahr mit einem "ausgeglichenen Bilanzergebnis" abschließen. Dabei erwirtschaftete der Regionalversorger einen Jahresfehlbetrag von 5,4 Millionen DM. Im Jahr davor waren es noch 6,8 Millionen DM gewesen. Die Umsatzrückgänge von 76 Millionen DM (minus 8,9 Prozent) auf 779 Millionen seien auf den Strompreisverfall zurückzuführen.

In die Zukunft blickt der Regionalversorger allerdings nicht sonderlich optimistisch. Nach Einschätzungen der WSW wird die fortschreitende Liberalisierung der Energiemärkte die künftigen Unternehmensergebnisse weiterhin negativ beeinflussen. Aus diesem Grund weist der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2001 ein deutlich negatives Ergebnis aus.

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