Achse im Bergischen

Stadtwerke Remscheid, Wuppertal und Velbert verstärken Zusammenarbeit

Die Stadtwerke in Remscheid, Wuppertal und Velbert wollen ihre Zusammenarbeit im Rahmen der RWE Energy-Gruppe weiter verstärken. Beginnend mit dem Lieferjahr 2005 wollen sie u.a. in die gemeinsame Strombeschaffung einsteigen. Nach einer Aufbauphase soll diese Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Beschaffungsgesellschaft mbH münden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Begleitet und unterstützt durch die RWE Energy-Gruppe wird die Partnerschaft der Stadtwerke von Remscheid, Wuppertal und Velbert intensiviert. Dies bekräftigten heute in Remscheid die kommunalen Spitzen der drei beteiligten Städte und der Vorstandsvorsitzende der Wuppertaler Stadtwerke. Die RWE-Beteiligung betragen jeweils 20 Prozent an der Wuppertaler Stadtwerke AG und an der Stadtwerke Velbert GmbH sowie 25 Prozent an der Stadtwerke Remscheid GmbH.

Die Stadtwerke Velbert und die Wuppertaler Stadtwerke arbeiten bereits seit dem Sommer 2002 in mehreren Feldern eng zusammen. Dazu gehören zum Beispiel die Strom- und Materialbeschaffung, das Zählerwesen, die Vermessung oder die Gasleck-Suche. Während die Wuppertaler und Velberter ihre Zusammenarbeit auch gesellschaftsrechtlich durch eine wechselseitige Beteiligung untermauert haben, tritt nun mit den Stadtwerken Remscheid ein weiterer Partner hinzu, um die gemeinsame Position der Stadtwerke im bergischen Land zu festigen.

Erste konkrete Felder der Kooperation sind bereits benannt. So wollen die drei Stadtwerke beginnend mit dem Lieferjahr 2005 in die gemeinsame Strombeschaffung einsteigen. Nach einer Aufbauphase soll diese Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Beschaffungsgesellschaft mbH münden, die offen für weitere Partner ist.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsmasten

    Neues Energiequiz der Energieagentur NRW

    Ab morgen gibt es unter www.ea-nrw.de ein neues Energiequiz der Energieagentur NRW. Es behandelt Fragen aus dem Bereich der Energieeffizienz und soll u.a. zum sparsamen Umgang mit Energie anregen. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise, Teilnahmeschluss ist der 31. Oktober 2005.

  • Energieversorung

    Vorbereitung aufs Unbundling: Bergische Netzgesellschaft nicht ausgeschlossen

    Die Stadtwerke Velbert, Remscheid, Wuppertal und Solingen prüfen derzeit verschiedene Möglichkeiten der Kooperation ihrer Netzbereiche. Sie erhoffen sich daraus Kostenvorteile bei der Umsetzung der Unbundling-Vorschriften, die aus der Novellierung des EnWG entstehen.

  • Hochspannungsmasten

    Kartellamt stellt Bedingungen bei RWE-Stadtwerksbeteiligungen

    Die zu RWE gehörende RWE Rhein-Ruhr AG darf 20 Prozent an der Wuppertaler Stadtwerke AG, 20 Prozent an der Stadtwerke Velbert GmbH, 25 Prozent an der Stadtwerke Remscheid GmbH und weitere 40 Prozent an der Energieversorgung Oberhausen AG übernehmen. Dafür müssen die Beteiligungen an den Stadtwerken Leipzig und Düsseldorf abgegeben werden.

  • Energieversorung

    Wuppertaler Stadtwerke und Cegedel: Partnerschaft anstatt Fusion

    Über erfolgreiche Kooperationsgespräche mit dem luxemburgischen Stromversorger Cegedel berichtete der Vorstandsvorsitzende der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) Dr. Hermann Janning. Die Vorstände sind sich weitestgehend einig, schließen eine Fusion jedoch aus. Es gehe vielmehr um eine gleichberechtigte Kooperation.

  • Stromnetz Ausbau

    RWE und Cegedel beteiligen sich an Wuppertaler Stadtwerken

    Der Energiekonzern RWE beteiligt sich mit 20 Prozent und der Luxemburger Energieversorger Cegedel mit 13,3, Prozent am Versorgungsbereich der Wuppertaler Stadtwerke. Gleichzeitig wurder der Vertrag zum Erwerb von 20 Prozent der Anteile an der Stadtwerke Velbert GmbH durch RWE Plus unterzeichnet.

Top