Bilanz & Personalwechsel

Stadtwerke Osnabrück: Mit neuem Chef fit für die Zukunft

Klaus Spiller absolvierte gestern seine letzte Hauptversammlung als Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück AG. Er bilanzierte einen Gewinn von 1,9 Millionen Euro und übergab ein "stabilisiertes" Unternehmen an seinen Nachfolger Manfred Hülsmann, derzeit noch Vorstandsmitglied bei der rhenag in Köln.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Osnabrück (red) - Die Stadtwerke Osnabrück AG haben im Geschäftsjahr 2003 trotz Übernahme der Bäder einen Gewinn von 1,9 Millionen Euro erzielt. Dies geht aus dem Geschäftsbericht 2003 hervor, der jetzt auf der Hauptversammlung vorgestellt wurde.

"Das Geschäftjahr 2003 stabilisiert mit seinem wirtschaftlichen Erfolg den Weg der Stadtwerke Osnabrück AG in eine gesicherte Zukunft", bilanzierte Klaus Spiller, scheidender Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück AG auf seiner letzten Hauptversammlung. Staatliche Markteingriffe wie die Regulierungsbehörde oder Auflagen der Europäischen Union stellten für die Zukunftsplanung eine Herausforderung dar, auf die man in Osnabrück gut vorbereitet sei.

Der Stromabsatz stieg in 2003 auf über 1,2 Millionen Kilowattstunden gestiegen, die Gesamtumsatz des Unternehmens betrug 214,9 Millionen Euro (Vorjahr: 190,6 Millionen Euro). Die Erlöse aus dem Energiegeschäft hätten die Eigenkapitaldecke der Stadtwerke gestärkt, sagte Spiller. Die Beteiligung an der ITEBO sei ebenso wie die Nordwestbahn ein wirtschaftlicher Erfolg.

Nachfolger von Klaus Spiller als Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück wird Manfred Hülsmann aus Georgsmarienhütte. Zum Jahreswechsel wird er die Geschäfte übernehmen, Spiller geht dann in den Ruhestand. Manfred Hülsmann (51) bringt als Mitglied des Vorstandes der rhenag (Rheinische Energie AG) in Köln und als Verantwortlicher für Energiewirtschaft und Beteiligungsmanagement alle nötigen Erfahrungen mit, um den erfolgreichen Weg der Stadtwerke fortzusetzen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Energieversorung

    Stadtwerke Osnabrück heben Strompreise an

    Die Stadtwerke Osnabrück heben zum 1. Februar erstmals seit 19 Monaten die Strompreise an. Grund für die Preisanpassung ist der Anstieg der Großhandelspreise an der Strombörse in Leipzig, so der Energieversorger. Für Gaskunden zeichne sich allerdings eine Preissenkung ab.

  • Hochspannungsmasten

    Gaspreise: Anstieg zum Jahreswechsel und neue Netzentgeltbescheide

    Die Mehrwertsteuererhöhung wirkt sich auf die Gaspreise aus. Obwohl Versorger wie die Mitgas stabile oder gar wie die Wuppertaler Stadtwerke gesenkte Nettopreise ankündigen, kommt es für Verbraucher zum Preisanstieg. Inzwischen hat die Bundesnetzagentur die Gasnetzentgelte der E.ON Avacon gekürzt.

  • Hochspannungsleitung

    Stadtwerke Osnabrück erhöhen Strompreise

    Im Gegensatz zu den meisten anderen regionalen Energieversorgern in Deutschland, haben die Stadtwerke Osnabrück ihre Strompreise zum 1. Januar 2004 nicht erhöht. Aufgrund der gestiegenen Kosten im Großhandel mit Strom werden die Tarife jetzt jedoch zum 1. Juli angepasst.

  • Hochspannungsleitung

    Wechsel in der Führung der Stadtwerke Osnabrück

    Als neuer "Leiter Technik" der Stadtwerke Osnabrück AG tritt Wolfgang Birkenbusch zum 1. Oktober dieses Jahres die Nachfolge von Hermann Thiemann an, der in den Ruhestand geht. Birkenbusch (40) kommt von der EWE AG aus Oldenburg und wird für 4500 Kilometer Versorgungsleitungen verantwortlich sein.

  • Energieversorung

    VSE: 24 Prozent Dividende

    In den vier Geschäftsfeldern Versorgung, Telekommunikation, Facility Management und kaufmännische Services hat sie Saarbrückener VSE AG die Zielvorgaben für 2001 übertroffen. Deutlich erhöht hat sich der Umsatz des Konzerns von 348 Millionen Euro im Jahr 2000 auf 386,4 Millionen Euro. Der Konzerngewinn betrug 11,6 Millionen Euro.

Top