Etwa acht Prozent

Stadtwerke Osnabrück heben Strompreise an

Die Stadtwerke Osnabrück heben zum 1. Februar erstmals seit 19 Monaten die Strompreise an. Grund für die Preisanpassung ist der Anstieg der Großhandelspreise an der Strombörse in Leipzig, so der Energieversorger. Für Gaskunden zeichne sich allerdings eine Preissenkung ab.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Osnabrück (red) - Bezogen auf die Stichtage 1.7.2005 und 27.12.2006 seien die Großhandelspreise im Vergleich um rund dreißig Prozent gestiegen, so das unternehmen. Viele Stromversorger hätten in diesem Zeitraum bis zu zwei Preisanhebungen vorgenommen. "Durch unsere Einkaufspolitik konnten wir diese Preisrunden auslassen", betont Klaus Siedhoff, Vertriebsleiter der Stadtwerke Osnabrück.

In der Preisanhebung ist die Kürzung der Netznutzungsentgelte durch die Bundesnetzagentur bereits berücksichtigt. Die neuen Preise sind zudem von der zuständigen Strompreisaufsicht des Landes Niedersachsen bereits genehmigt worden.

Die Stadtwerke erhöhen den Arbeitspreis für Privatkunden um 1,36 Cent pro Kilowattstunde (kWh), der Grundpreis bleibt gleich. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden bedeutet das brutto 4,05 Euro mehr im Monat, ein Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1.400 Kilowattstunden zahlt brutto 1,89 Euro monatlich mehr. Das entspricht einer Preissteigerung von rund acht Prozent.

Auf dem Gasmarkt deutet sich erstmals nach fast fünf Jahren eine Preissenkung an. Es zeichnet sich ab, dass die Bezugskosten das Spitzenniveau erreicht haben und sinken werden. "Uns fehlen noch einige Grundlagen, um die genaue Höhe der Senkung berechnen zu können", erklärte Siedhoff. "Wir werden die Preise aber definitiv im kommenden Quartal senken", versicherte er.

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