Zum 1. Juli

Stadtwerke Osnabrück erhöhen Strompreise

Im Gegensatz zu den meisten anderen regionalen Energieversorgern in Deutschland, haben die Stadtwerke Osnabrück ihre Strompreise zum 1. Januar 2004 nicht erhöht. Aufgrund der gestiegenen Kosten im Großhandel mit Strom werden die Tarife jetzt jedoch zum 1. Juli angepasst.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Osnabrück (red) - Die Stadtwerke Osnabrück erhöhen zum 1. Juli die Tarife für Strom. Die Preise steigen zwischen drei und sechs Prozent. Als nannte der Regionalversorger stark gestiegene Kosten im Großhandel mit Strom. Allerdings sind die Strompreise in Osnabrück auch seit Januar 2003 unverändert.

Ein Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1250 Kilowattstunden zahlt künftig 7,26 Euro pro Jahr (3,1 Prozent) mehr, bei einem Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden liegt der Anstieg bei 31,16 Euro pro Jahr (4,9 Prozent).

Die Stadtwerke Osnabrück gehören zu den größten, unabhängigen Stadtwerken Deutschlands. Sie decken bereits seit einigen Jahren ihren Strombedarf direkt über den Großhandelsmarkt.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Vattenfall

    Vattenfall hebt Strompreise an

    Vattenfall erhöht die Preise bei seinem Grundversorger-Tarif. Diejenigen, die noch nie einen Stromvertrag gewechselt haben, beziehen automatisch einen solchen Tarif. Die Preiserhöhung müssen Kunden aber nicht einfach hinnehmen.

  • Strompreis

    Strom-Flatrates und Co.: Was bietet welcher Stromtarif?

    Strom-Flatrates, Standardtarife und Strompakete: Die Stromversorger bieten mittlerweile eine ganze Palette an Tarifmodellen an. Was sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Vertragsarten und worauf sollten Verbraucher achten?

  • Hochspannungsmasten

    DREWAG-Gründung: Richtige Entscheidung getroffen

    Der Dresdner Stromversorger DREWAG hat im vergangenen Geschäftsjahr etwa 2.262 Gigawattstunden Strom abgesetzt und auch beim Gasabsatz wurde um gut vier Prozent zugelegt. Damit stieg der Umsatz um 5,1 Prozent auf über 500 Millionen Euro, die Stadt Dresden bekommt davon knapp 25 Millionen.

  • Strompreise

    München: Pilotprojekt "Fernkälte" in Betrieb

    Grundwasser aus so genannten U-Bahn-Dükern kühlt in München ab sofort das Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group. Mit der Fernkälte können - im Vergleich zur Kälteerzeugung via Kompressionskältemaschinen - jährlich rund sieben Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden. Die Stadtwerke München investierten dafür rund 6,5 Millionen Euro.

  • Stromnetz Ausbau

    Strom in Schwerin wird teurer

    Ab 1. August werden die Preise für Strom in der Sondervereinbarung "citystrom" im Netzgebiet der Stadtwerke Schwerin angehoben. Betroffen sind etwa 30 Prozent der Schweriner Haushalte. Als Grund geben die Stadtwerke die Gesetzgebung und gestiegene Stromeinkaufspreise an.

Top