Kohlendioxid-Reduzierung

Stadtwerke Münster starten Umweltaktion

Die Stadtwerke Münster wollen die Wärmeerzeugung durch die umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung weiter ausbauen. Weil es in Münster noch erhebliche Potentiale gibt, die Kohlendioxid-Emissionen deutlich zu senken, werden künftig die Lieferung und der Betrieb von Klein-Blockheizkraftwerken (Klein-BHKWs) angeboten.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die in Klein-BHKWs umgesetzte Technik der Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht eine gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom. Dieses führt zu einer sehr hohen Ausnutzung des eingesetzten Erdgases und zu einer Minimierung der Kohlendioxid-Emissionen. Mit diesem Angebot werden alle Kunden mit einem Wärmebedarf ab 100 000 Kilowattstunden angesprochen. Ein Klein-BHKW kommt dann in Frage, wenn die Wärmeleistung der Kesselanlage mehr als 150 Kilowatt beträgt.

Der Betrieb der BHKWs wird durch gesetzlich geregelte Zuschüsse wirtschaftlich. Voraussetzung ist, dass die Anlage bis Ende 2005 in Betrieb genommen und mindestens zehn Jahre genutzt wird. "Wir wollen nicht nur mit dem geplanten Bau einer Gas- und Dampfturbinenanlage in Münster ein Zeichen setzen", kommentiert Dr. Manfred Bischoff, Leiter Fernwärme- und Stromerzeugung das Angebot der Stadtwerke Münster, "wir sehen im Kleinen sehr viel Potential, das wir in Münster vor Ort schnell und effektiv umsetzen wollen und so für die Umweltschonung nutzen können."

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