Gestiegene Belastungen

Stadtwerke München erhöhen Strompreise

Zum 1. Juni heben die Stadtwerke München den festen Leistungspreis in ihrem Allgemeinen Tarif an. Bei der "Eintarifmessung A" verdoppelt er sich nahezu von ehemals 17,68 Euro auf 31,67 Euro. Zum 1. Juli werden dann auch die Preise für den M-Strom erhöht.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Stadtwerke München (SWM) werden zum 1. Juni und zum 1. Juli 2002 ihre Strompreise um durchschnittlich vier Prozent erhöhen. Als Grund gibt er Regionalversorger die "deutlich gestiegenen Belastungen und Abgaben" an.

Der Grundpreis des Allgemeine Tarif steigt zum 1. Juni von 17,68 Euro (Eintarifmessung A) bzw. 35,50 Euro (Eintarifmessung B) auf 31,67 Euro (A) bzw. 40,37 Euro (B). Damit erhöht sich die Stromrechnung in einem Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von rund 1500 Kilowattstunden um etwa 5,4 Prozent, also um etwa 1,20 Euro pro Monat. In einem Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von rund 4000 Kilowattstunden steigt die Stromrechnung um etwa 0,7 Prozent, das entspricht einer Erhöhung von rund 0,4 Euro pro Monat.

Die Preise für den M-Strom werden dann zum 1. Juli angehoben. Sobald sie veröffentlicht werden, erfahren Sie es im Tarifrechner des strom magazins.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Netzausbau

    Tennet erhöht Netzentgelte: Strom wird wohl teurer

    Stromnetzbetreiber Tennet erhöht die Netzentgelte deutlich. Das dürfte sich im kommenden Jahr auch auf den Stromrechnungen vieler Verbraucher bemerkbar machen. 30 Euro mehr sollen pro Haushalt im Schnitt anfallen, so Tennet-Chef Keussen.

  • Stromrechnung

    Teurer Strom und hoher Verbrauch: Ostdeutsche zahlen mehr für Energie

    Die Strompreise und der Energieverbrauch beeinflussen maßgeblich, was am Ende auf der Stromrechnung veranschlagt wird. Vergleicht man die Bundesländer miteinander, zahlen Ostdeutsche aufgrund beider Faktoren häufig mehr für ihren Strom.

  • Strompreise

    envia: Strompreisänderung zum 1. Juni

    Die Kunden des Chemnitzer Stromversorgers envia, die bisher den Sondertarif "enviaplus" genutzt haben, werden am 1. Juni automatisch auf den neuen Staffelpreis "enviaprivat" umgestellt. Er ist teurer und kostet pro Kilowattstunde je nach Verbrauch zwischen 15,6 und 14,1 Cent.

  • Energieversorung

    ares stellt neues Preissystem vor

    Beim neuen ares-Preissystem Select muss der Verbraucher zuerst sein Netzgebiet herausfinden, bevor er den für ihn gültigen Strompreis ermitteln kann. Dieser variiert von 12,8 Cent im günstigsten Fall bis zu 16 Cent pro Kilowattstunde im teuersten Fall.

  • Strom sparen

    Veränderungen in der Strombranche: MVV, EAM und Stadtwerke München unter ersten zehn

    Die Essener RWE führt nach wie vor die Top 10 der deutschen Stromversorger an. Mit 255 Milliarden Kilowattstunden ist der Energieversorger unangefochtener Spitzenreiter. Es folgen E.ON und EnBW.

Top