An Leipziger Universität

Stadtwerke Leipzig und Vattenfall stiften Professur

Die Energieunternehmen richten eine Stiftungsprofessur zum Thema "Kommunikationsmanagement in Politik und Wirtschaft" mit dem Schwerpunkt Energiewirtschaft an der Uni Leipzig ein, womit die Verbindung zwischen Wirtschaft und Hochschulen gestärkt werden soll. Die Ausschreibung läuft bundesweit.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Spätestens mit dem Wintersemester 2005/2006 werden Vattenfall Europe AG, Vattenfall Europe Sales GmbH und Stadtwerke Leipzig GmbH an der Universität Leipzig eine Stiftungsprofessur für die nächsten fünf Jahre einrichten. Sie hat das "Kommunikationsmanagement in Politik und Wirtschaft" zum Thema und widmet sich kommunikations- und politikwissenschaftlichen Fragestellungen mit dem Schwerpunkt der Energiewirtschaft. Laut Aussagen der Unternehmen ist diese Kombination bisher einmalig in Deutschland. Nach den fünf Jahren wird diese Stiftungsprofessur von der Universität Leipzig als reguläre Professur übernommen.

Durch die Liberalisierung des Energiemarktes seien die Anforderungen an die Kommunikation der Unternehmen sowohl mit Mitarbeitern und Gesellschaftern als auch mit gesellschaftspolitischen Multiplikatoren und Medien gestiegen. Integrierte Unternehmenskommunikation, komplexes Kommunikationsmanagement und -steuerung hätten u.a. bei Imagebildung und strategischer Markenführung sehr an Bedeutung gewonnen.

"Um die Verbindungen zwischen Wirtschaft und Hochschulen zu stärken, haben wir uns mit Vattenfall zusammen entschlossen, eine Professur an der Universität Leipzig zu stiften", erläuterte Wolfgang Wille, Geschäftsführer der Stadtwerke Leipzig. "Wichtig bei der Entscheidung für Leipzig war dabei, dass 1994 hier der erste deutschsprachige Lehrstuhl für Öffentlichkeitsarbeit/PR eingerichtet wurde, der mittlerweile die führende Position in Deutschland in diesem Bereich einnimmt", so Dr. Werner Süss, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Sales GmbH.

Des weiteren motivierte die beide Unternehmen, dass mit dem Schwerpunkt Energiewirtschaft zukünftig an der Universität Leipzig Projekte der angewandten Forschung aufgelegt werden können, die sich zum Beispiel mit kontinuierlicher Image- und Akzeptanzforschung ostdeutscher Unternehmen, Medienresonanzanalyse und Organisation interner und externer Kommunikation befassen. "Mit den Ergebnissen haben wir dann die Möglichkeit bei unseren Kommunikationsaktivitäten vernetzter zu arbeiten, das wechselseitige Verständnis zwischen uns und den verschiedenen Multiplikatoren und Zielgruppen zu stärken und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit zu optimieren", erklärte Wolfgang Wille. "Nicht zu unterschätzen sind auch die Möglichkeiten der Nachwuchssicherung für die Unternehmen, da die Kommunikationsanforderungen an uns ja ständig weiter steigen werden", ergänzte Dr. Werner Süss.

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