Expansionskurs

Stadtwerke Leipzig erwirtschaften 28 Millionen Euro Gewinn

Die Stadtwerke Leipzig haben auf der heutigen Bilanzpressekonferenz den Geschäftsbericht für das vergangene Jahr vorgestellt. Der Gewinn liegt bei 28,1 Millionen Euro, der Umsatz erreichte nahezu 445 Millionen Euro. Gründe sind nach Ansicht der Stadtwerke u.a. die Neugewinnung von Stromkunden und die zielgruppenorientierte Produktpalette.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Stadtwerke Leipzig werden für das Jahr 2001 einen Gewinn von 28,1 Millionen Euro (2000: 12,9 Millionen Euro) an ihre Gesellschafter Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (60 Prozent) und Mitteldeutsche Energieversorgung Aktiengesellschaft (40 Prozent) ausschütten. Der Umsatz lag 2001 bei 444,9 Millionen Euro (2000: 378,3 Millionen Euro). Die positive Geschäftsentwicklung resultiert vor allem auch aus der erfolgreichen, bundesweiten Neugewinnung von Stromkunden, ausgeprägter Kundentreue im Netzgebiet sowie zielgruppenorientierter Produkt- und Dienstleistungsangebote, bilanziert das Unternehmen. Außerdem hätte der Stromhandel zur guten Ergebnislage der Stadtwerke beigetragen.

"Die Stadtwerke Leipzig haben 2001 ihre Position im Energiemarkt gefestigt und weiter ausgebaut", erläuterten die beiden Geschäftsführer Eckhard Janke und Wolfgang Wille auf der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz. Außerhalb des eigenen Netzgebietes waren die Stadtwerke Leipzig im Strombereich bei großen Bündelkunden und KMU erfolgreich: 300 Gigawattstunden konnten außerhalb des Kernmarktes 2001 akquiriert werden. "Wir freuen uns sehr, dass wir so namenhafte Kunden wie Tengelmann, REWE, Volks- und Raiffeisenbank Hannover und Kassel von unseren Angeboten überzeugen konnten", betonte Wolfgang Wille.

Auch für das Auslandsgeschäft heißt die Strategie der Stadtwerke Leipzig Wachstum. So konnte im Jahr 2001 die erste große Beteiligung an einem Fernwärmeunternehmen (85 Prozent) im polnischen Tczew erworben werden. Derzeit beteiligen sich die Stadtwerke an Ausschreibungsverfahren zu Beteiligungen an der Fernwärmegesellschaft in Gdansk (Polen) und den Stadtwerken Graz (Österreich).

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