Unterirdisch

Stadtwerke Leipzig bauen Tunnel für Fernwärmeleitungen

Die Stadtwerke Leipzig haben am 1. Februar mit dem Bau eines Tunnels zur Verlegung von vier Wärmeleitungen begonnen. Das Vorhaben kostet etwa drei Millionen Euro und ist deshalb so wichtig, weil der größte Teil der Fernwärme nach Leipzig aus dem Kraftwerk Lippendorf über diesen Netzabschnitt transportiert werde.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Unter den Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG zwischen Burgstädter Straße und Karl-Jungbluth-Straße in Leipzig werden die Stadtwerke Leipzig einen Tunnel für Fernwärmeleitungen bauen. Er wird die vier Wärmeleitungen aufnehmen, die bisher über die dortige Rohrbrücke oberirdisch verlaufen.

Die Verlegung sei notwendig, da Brücke und Rohrleitungen bereits fast 50 Jahre alt sind und sich in einem schlechten Zustand befinden, begründete der Regionalversorger sein Vorhaben. Mit dieser Baumaßnahme werde ein wichtiger Abschnitt des ältesten Teiles des Leipziger Heizwasserverbundsystems erneuert.

Über diesen Netzabschnitt wird der größte Teil der Fernwärme aus dem Kraftwerk Lippendorf nach Leipzig transportiert. Für die Baumaßnahme investieren die Stadtwerke Leipzig etwa drei Millionen Euro.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Leipzig

    Kartellamt setzt sich bei Fernwärmepreisen in Leipzig durch

    Die Stadtwerke Leipzig waren in 2013 bei einem Vergleich der Fernwärmepreise mehrerer Versorgungsunternehmen durch hohe Erlöse auffällig geworden. Auf Druck des Bundeskartellamtes werden die Preise nun gesenkt und zwar um rund 40 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren.

  • Finanzierung

    Kartellamt nimmt Fernwärmepreise unter die Lupe

    Wegen des Verdachts überhöhter Fernwärmepreise hat das Bundeskartellamt Verfahren gegen sieben Versorgungsunternehmen eingeleitet. Auslöser waren die Ergebnisse der im August 2012 abgeschlossenen Sektoruntersuchung Fernwärme, teilte die Wettbewerbsbehörde am Donnerstag mit.

  • Stromtarife

    Strompreiserhöhungen auch bei E.ON Westfalen Weser, Stw. Garbsen, Stw. Leipzig und im Saarland

    Weitere Energieunternehmen haben Strompreiserhöhungen für das kommende Jahr bekannt gegeben: E.ON Westfalen Weser, Stadtwerke Leipzig und Stadtwerke Garbsen. Auch die saarländische Preisaufsicht genehmigte Tariferhöhungen. Positive Ausnahme: Die Stadtwerke Bielefeld halten ihren Strompreis für 2005 stabil.

  • Stromtarife

    Stadtwerke Leipzig lassen sich vom TÜV zertifizieren

    Mit dem Öko-Gütesiegel für einheitliches Umweltmanagement wird den Stadtwerken Leipzig ihr umweltgerechtes Verhalten und freiwilliges Engagement zum Umweltschutz bestätigt. Das Unternehmen will die Untersuchung nach internationalem Standard nun regelmäßig durchführen und sich 2007 erneut messen lassen.

  • Hochspannungsleitung

    Ostdeutsche Energieversorger fühlen sich bei Emissionshandel benachteiligt

    Trotz Einigung zwischen Umweltminister Trittin und Wirtschaftsminister Clement über die Ausgestaltung des Emissionshandels, sind viele Energieversorger und regionale Stadtwerke nicht zufrieden. Insbesondere die ostdeutsche Energiewirtschaft fühlt sich benachteiligt, weil eine Anerkennung der Vorleistung fehle.

Top