Stadtwerke Homburg: Zufriedenstellendes Jahresergebnis

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Stadtwerke Homburg lieferten im letzten Jahr 7,2 Prozent mehr an elektrischer Energie an ihre Industriekunden als im Vorjahr. Gleichzeitig ging der Verbrauch der privaten Kunden in Homburg um 2,8 Prozent zurück. Insgesamt betrug die Stromnachfrage 524 Millionen Kilowattstunden (kWh). "Antriebsmotor" für die Konjunkturentwicklung in Homburg sind die Automobilzulieferer. Die Stromnachfrage stieg nicht nur aufgrund der erhöhten Produktion: Sinkende Strompreise bewirkten, dass die Eigenproduktion von elektrischer Energie einiger Industriekunden zurückgefahren wurde. Die Stadtwerke Homburg konnten sich im letzten Jahr erfolgreich im geöffneten Energie Markt behaupten. Erfolgsgrundlage war der Stromeinkauf im Rahmen der Energiehandelsgesellschaft Energie-Pfalz-Saar, ENPS.


Die Stadtwerke Homburg erzielten 1999 Umsatzerlöse in Höhe von 128,3 Millionen DM. Der Jahresüberschuss liegt mit 2,1 Millionen DM deutlich unter dem Vorjahreswert. Die erwirtschaftete Konzessionsabgabe beläuft sich auf rund 4 Millionen DM. Zuwächsen in der Stromabgabe standen gleichzeitig massive Preisermäßigungen gegenüber, die zu sinkenden Umsätzen führten. Auf ein positives Ergebnis können auch alle Beteiligungen der Stadtwerke Homburg blicken. Ein 100prozentiges Tochterunternehmen ist die DEMEC-Dienstleistungsgesellschaft für Energiemanagement, Entsorgung und Contracting mbh. Das Heizkraftwerk Homburg konnte mengen- und preisbedingte Nachlässe durch Kosteneinsparungen ausgleichen und weist 1999 ein zufriedenstellendes Ergebnis aus. Nach einem Anlaufverlust im Jahr 1998 weist der Energiehandelsgesellschaft Energie-Pfalz Saar, EnPS, 1999 einen Überschuss in Höhe von 254 000 DM aus. Die Stadtwerke Homburg verzeichnen innerhalb der 21 Unternehmen, die sich in dieser Gesellschaft zusammengeschlossen haben, die größte Stromabgabe. Die 9 Windräder des Windparks Saar, an denen die Stadtwerke Homburg beteiligt sind, weisen 1999 ein Rekordergebnis aus: Mit einer Stromerzeugung von 8,5 Millionen kWh liegt das Ergebnis um 17 Prozent über den Prognosen.

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