Stadtwerke Hannover übernehmen Energie- und technisches Gebäudemanagement des neuen Erlebnisbades in Laatzen

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Stadt Laatzen eröffnet mit dem aquaLaatzium das bundesweit erste Niedrigenergiebad. Zusammen mit den Stadtwerken Hannover konnte die Förderung des Bades mit 800 000 Mark durch proKlima, dem von den Stadtwerken Hannover initiierten Klimaschutz-Fonds Hannover, erreicht werden.


Das aquaLaatzium bietet seinen Gästen eine faszinierende Wohlfühl-Landschaft. Aufgegliedert in drei Bereiche - Laguna, die Badelandschaft, Saunarium, der Saunabereich und Aktiva, das Fitnesscenter - lädt das neue Bad ein zu Freizeitspaß und Bewegung oder zum Entspannen und Genießen, je nach persönlichem Anspruch. Hinter der ansprechenden Optik verbirgt sich innovative Technik: ein Blockheizkraftwerk (BHKW) das die eingesetzte Primärenergie Erdgas optimal nutzt sowie 120 Kilowatt elektrische Leistung und 200 Kilowatt thermische Leistung erzeugt, zwei Solarkollektoranlagen auf dem Dach, die das Duschwasser erwärmen (Wasserkollektorfläche 480 Quadratmeter) und die Innenluft vorheizen (Luftkollektorfläche 350 Quadratmeter), eine Wärmerückgewinnungsanlage, die aus Abluft und Dusch-Abwasser wieder Wärme gewinnt, eine hervorragende Wärmedämmung und stromeinsparende Maßnahmen wie intelligente Pumpensteuerung.


Die Stadt Laatzen als Eigentümer der Anlagen hat den technischen Betrieb und zusätzlich das gesamte technische Gebäudemanagement in die Hände der Stadtwerke Hannover gelegt. Neben der Lieferung von Wärme und Strom ist der hannoversche Energieversorger auch für die Energieverteilung, für den Betrieb der Gebäudeleittechnik, der Klima- und Lüftungsanlagen sowie der Elektrotechnik- und der Sanitäranlagen verantwortlich. Die Stromliefermenge wird pro Jahr voraussichtlich bei 2000 Megawattstunden liegen, die Liefermenge für Wärme einschließlich der BHKWs soll sich auf etwa 3900 Megawattstunden pro Jahr belaufen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Badneubau vermeidet das aquaLaatzium einen Kohlendioxid-Ausstoß von etwa 1400 Tonnen pro Jahr.

Das könnte Sie auch interessieren
Top