Bilanz 2002

Stadtwerke Bielefeld: Positiver Geschäftsverlauf

Die Stadtwerke Bielefeld zogen für das vergangene Geschäftsjahr ein positives Fazit. Sowohl der Bilanzgewinn als auch die Umsatzerlöse konnten gesteigert werden. Im Bereich Strom wurde das bisherige Rekordergebnis im Stromverkauf vom Jahr 2001 um ein halbes Prozent getoppt. Und auch in Zukunft werden die Strompreise wettbewerbsfähig sein.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

"Auf einen mehr als positiven Geschäftsverlauf im Jahr 2002 können die Stadtwerke Bielefeld zurückblicken. Mit einem Bilanzgewinn von fast zwölf Millionen Euro (Vorjahr zehn Millionen Euro) konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Die Umsatzerlöse in Höhe von 359,7 Millionen Euro liegen geringfügig über denen des Vorjahres (358 Millionen Euro). Dies ist angesichts eines schwierigen Umfelds, dem Wettbewerb auf dem Strommarkt sowie witterungsbedingten Abgaberückgängen auf dem Wärmemarkt, verbunden mit Preisrückgängen beim Erdgas und der Fernwärme, als Erfolg zu bezeichnen. Die deutlich verringerten Verluste der Verkehrstochter moBiel wurden wie in den Vorjahren voll ausgeglichen." Dieses Fazit zog Wolfgang Brinkmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld, bei der Vorstellung des vorläufigen Jahresabschlusses für das vergangene Jahr.

Im Bereich Strom konnte das bisherige Rekordergebnis im Stromverkauf vom Jahr 2001 um ein halbes Prozent auf 2331,8 Millionen Kilowattstunden gesteigert werden. Zwar sank konjunkturell bedingt die Abgabemenge bei Großkunden im angestammten Bielefelder Stromversorgungsgebiet, der Stromverkauf konnte jedoch durch Lieferungen an Großkunden außerhalb Bielefelds um neun Prozent zulegen. Im Tarifkundenbereich konnte mit einem Plus von fast drei Prozent ebenfalls ein positives Verkaufsergebnis erzielt werden.

"Wir freuen uns, dass es uns durch unser positives Geschäftsergebnis möglich ist, den städtischen Haushalt wieder um mehr als 50 Millionen Euro zu entlasten", erläuterte Wolfgang Brinkmann abschließend. Für die künftige Stärkung der Wettbewerbsposition in der Region sei die vertraglich mit der E.ON Energie AG bis 2018 gesicherte Stromeigenerzeugung im Gemeinschaftskraftwerk Weser (GKW) in Porta-Westfalica-Veltheim und im Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde (KWG) von entscheidender Bedeutung. "Mit unserer gesicherten Stromeigenerzeugung im GKW Veltheim und im KWG Grohnde werden wir unseren Kunden auch zukünftig wettbewerbsfähige Strompreise bieten können. Den Ausbau unserer Entsorgungsaktivitäten sehen wir als wichtige Ergänzung zu unserem Kerngeschäft", sagte Wolfgang Brinkmann im Hinblick auf die Strategie des Energieunternehmens.

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