Stadt Bad Kreuznach hebt RNE aus der Taufe

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Stadt Bad Kreuznach baut die Firmenstruktur ihrer Dienstleistungsgesellschaften um und hebt die "Rhein-Nahe Energie AG" (RNE) aus der Taufe. Die Aktiengesellschaft soll künftig zu niedrigen Preisen Strom auf dem freien Markt einkaufen und neue Märkte außerhalb des Absatzgebietes der Stadtwerke erschließen. Die Stadtwerke selbst werden in zwei Gesellschaften für die Bereiche Strom und die Bereiche Gas und Wasser geteilt. Das berichtet die "Allgemeine Zeitung" in ihrer heutigen Ausgabe.



Mit der neuen RNE AG könnte sich die Stadt zum einen aus den bestehenden langfristigen Stromabnahmeverträgen mit der RWE Energie AG lösen, zum anderen würde man sich aus der Umklammerung des kommunalen Wirtschaftsrechts lösen. Dieses besagt, dass Stadtwerke - sofern sie kommunale Körperschaften sind - ihre Dienstleistungen nur innerhalb der Kommune anbieten dürfen. Durch die Rechtsform als Aktiengesellschaft unter mehrheitlich privater Beteiligung könnte die RNE auch bundesweit, zumindest aber überregional auf dem Markt agieren.


Die Stadtwerke Bad Kreuznach hatten ihre Preise für Privathaushalte und landwirtschaftliche Betriebe zum 1. September um bis zu zehn Prozent gesenkt: Die Kilowattstunde kostet nun mehr 20,5 Pfennig pro Kilowattstunde; hinzu kommen 16 Prozent Umsatzsteuer und eine monatliche Grundgebühr von 14,75 Mark.

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