Stabilisierungsmodell für ostdeutsche Braunkohlewirtschaft

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
In einem Gespräch mit der sächsischen Regierung forderten Vertreter der Vereinigten Energiewerke AG (Veag), der Lausitzer Braunkohle AG (Laubag) und der Mitteldeutschen Braunkohle AG (Mibrag) sowie der Gewerkschaft IG BCE ein Stabilisierungsmodell für die Zukunft der ostdeutschen Braunkohlenbergbau- und Energiewirtschaft.



Die westdeutschen Anteilseigner der ostdeutschen Braunkohleverstromer und -förderunternehmen sollen demnach vertraglich garantieren, dass eine Mindestmenge 50 Terawattstunden pro Jahr aus den Veag-Braunkohlekraftwerken abgenommen wird. Außerdem wurde eine zusätzliche Absatzsicherung für das Kraftwerk Schkopau gefordert. Die Garantien sollen bis ins Jahr 2012 festgeschrieben werden. Auf diesem Weg sollten die Strompreise zwischen Ost- und Westdeutschland angeglichen werden und die Braunkohleschutzklausel damit entfallen.

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