Diesel-Partikelfilter

Staat bezuschusst schadstoffärmeres Autofahren

Besitzer von Dieselwagen erhalten wieder einen Zuschuss vom Staat für das Nachrüsten ihrer Autos mit einem Rußpartikel-Filter. Anträge darauf sind ab Mittwoch wieder möglich. Die Kosten für die Nachrüstung liegen bei etwa 600 Euro, der Bund fördert den Einbau mit 330 Euro.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (AFP/red) - Das Staatsgeld gibt es für Autos, Wohnmobile und leichte Nutzfahrzeuge wie etwa Transporter. Gefüllt ist der Fördertopf mit 30 Millionen Euro - Geld gibt es also für rund 90.000 Nachrüster.

Für Rußfilter gibt's auch eine Steuererleichterung

Die Filter verringern den Schadstoff-Ausstoß der Autos. Diesel-Fahrer können damit ohne Einschränkung in Städte mit Umweltzonen fahren. Zudem steigt der Wiederverkaufswert nachgerüsteter Fahrzeuge. Auch müssen Diesel-Fahrer mit nachgerüstetem Auto weniger Steuern zahlen.

Anträge beim BAFA einreichen

Zuständig für das Förderprogramm ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Auf dessen Internetseite können Diesel-Besitzer einen Antrag ausfüllen. Anschließend muss das Formular ausgedruckt und per Post unterschrieben an die Behörde geschickt werden - inklusive einer Kopie des Fahrzeugscheins. In dem Fahrzeugschein muss bereits der Einbau des Filters vermerkt sein. Das erledigt die zuständige Zulassungsbehörde bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Werkstatt.

Quelle: AFP

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