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Spotify macht Familientarif günstiger

Spotify senkt den Preis für den Familientarif "Premium Family". Kunden können nun bis zu sechs Konten für insgesamt 14,99 Euro monatlich nutzen. Damit wird Spotify auch für größere Familien günstiger.

spotify© Spotify AB

Berlin – Der Musik-Streaming-Dienst Spotify verbessert die Konditionen für seinen im November 2014 gestarteten Familientarif "Premium Family". Ab sofort berechnet das Unternehmen für bis zu sechs Nutzerkonten zusammen nur 14,99 Euro pro Monat. Bislang hatte Spotify seinen Familientarif gestaffelt. Zusätzlich zum eigenen Spotify-Premium-Konto ließen sich vier weitere Konten anlegen, monatlich schlug dies mit bis zu 29,99 Euro zu Buche. Durch das Tarif-Update wird Spotify nun auch für größere Familien günstiger.

Unbegrenzter Spotify-Zugriff auch für Familienmitglieder

Bestandskunden, die bereits Premium nutzen, zahlen dank der neuen Konditionen ab dem kommenden Monat in der Regel weniger. Nur für Kunden, die bislang ohnehin nur ein weiteres Konto zu ihrem Hauptkonto angelegt hatten, bleibt der nun durchweg geltende monatliche Preis von 14,99 Euro unverändert.

Die bereits bekannten Features des Familientarifs wie der werbefreie Zugriff auf mehr als 30 Millionen Songs, das Anlegen von eigenen, separaten Playlists und die Offline-Speicherung sind auch weiterhin verfügbar. Laut Spotify sollen sich weitere Familienmitglieder über die Account-Einstellungen einfach dem Konto hinzufügen lassen. Die monatliche Abrechnung erfolgt über den Inhaber des Haupt-Accounts.

Der neue Familientarif "Premium Family" ist nach Unternehmensangaben ab sofort weltweit in allen 59 Spotify-Märkten außer Kanada verfügbar.

Telekom-Kunden mit Spotify-Option: Datenvolumen für Spotify-Nutzung wurde fälschlicherweise angerechnet

Aktuell melden einige Mobilfunkkunden der Deutschen Telekom (www.telekom.de/handy) offenbar Probleme mit der Abrechnung des Datenvolumens bei der Nutzung von Spotify. Trotz Buchung der Spotify-Option sei ihnen Datenvolumen berechnet worden, so dass per SpeedOn-Option weiteres Highspeed-Volumen kostenpflichtig nachgebucht werden musste. Gegenüber "Caschys Blog" bestätigte der Bonner Konzern, dass eine "geringe" Anzahl von Nutzern offenbar seit dem Wochenende dieses Problem habe. Laut Telekom hinge die fälschlicherweise Anrechnung des Spotify-Datenvolumens mit der Zuweisung von IP-Adressen zusammen, die noch nicht im "Spotify-Pool" gewesen seien. Wenn sich betroffene Kunden telefonisch oder per Mail bei der Telekom melden, so würde das Unternehmen die Fälle prüfen.

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