Ökologisch ausgerichteter Verein

Sportclub Freiburg setzt auf Sonnenenergie

Als erstes Teilprojekt wurde die Nordtribüne des badenova-Stadions mit einer 700 Quadratmeter großen Solaranlage ausgestattet. Vertragspartner Solar-Fabrik AG liefert in den nächsten Monaten nicht nur etwa 8000 Quadratmeter weitere Solar-Fabrik-Module, sondern auch die Wechseltrichter für die Netzeinspeisung.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Freiburg (red) - badenova und Sportclub Freiburg arbeiten bei ihrer aktuellen Solarinitiative mit der Solar-Fabrik AG zusammen. Mit der neugegründeten Tochtergesellschaft "regiosonne" schloss die Solar-Fabrik einen Rahmenvertrag über die Lieferung von einem Megawatt Solarmodule. Als erstes Teilprojekt wurde eine Solarstromanlage auf dem Dach der Nordtribüne des badenova-Stadions in Betrieb genommen. Die 700 Quadratmeter große Anlage hat eine Leistung von 90 Kilowatt und wird künftig über 80 000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit werden jährlich 50 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß vermieden.

Die badenova-Zentrale, die Freiburger Fußballschule im Mösle-Stadion und weitere badenova-Gebäude werden in den nächsten Monaten mit insgesamt etwa 8000 Quadratmeter Solar-Fabrik-Modulen bestückt. Die Solar-Fabrik liefert dabei auch die passenden Wechseltrichter für die Netzeinspeisung. Zusammen mit den Firmen Freyler Industriebau und Elektro Geppert konnte das neue Solarkraftwerk auf dem SC-Dach in nur wenigen Wochen realisiert werden. Auch die nächsten Projekte werden von regional ansässigen Partnerbetrieben der Solar-Fabrik installiert.

"Wir haben uns erneut für die Technik unseres Kooperationspartners Solar-Fabrik AG entschieden, weil sie sehr gute Qualität bietet und weil wir mit diesen Komponenten hohe Energieerträge erwarten können", erläutert Dr. Thorsten Radensleben, Vorstandssprecher der badenova. "Das gibt den regiosonne-Kommanditisten die notwendige Sicherheit für ihre Investitionen. Wir bauen mit diesem Projekt die bestehende Vertriebspartnerschaft zwischen badenova und Solar-Fabrik AG weiter aus."

"Mit dieser Initiative setzt der Sportclub seine Profilierung als ökologisch ausgerichteter Verein konsequent fort. Und das zusammen mit zwei Partnern, die schon bei den ersten Solarschritten des Sportclubs aktiv waren", so SC-Trainer Volker Finke.

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