Bauen mit Sonne

Spitzenreiter: 33 Solarsiedlungen zwischen Rhein und Weser

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist mit 33 Solarsiedlungen europäischer Spitzenreiter im Bereich solares Bauen. Dazu wurde 1997 das Projekt "50 Solarsiedlungen in Nordrhein-Westfalen" gestartet, das dafür sorgen soll, dass die umweltfreundlichen Häuser zu bezahlbaren Preisen entstehen. Koordiniert wird das Projekt von der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

NRW-Städtebauminister Dr. Michael Vesper hat in Köln eine positive Zwischenbilanz für das Projekt "50 Solarsiedlungen in NRW" gezogen. "Solares Bauen ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Das Land Nordrhein-Westfalen ist dabei europäischer Spitzenreiter und will es auch bleiben", erklärte Vesper. Der Aufruf des Landes aus dem Jahr 1997, 50 Solarsiedlungen in Nordrhein-Westfalen zu bauen, hat bisher zu 33 konkreten Projekten geführt.

Sechs Siedlungen mit über 1000 Wohneinheiten in Gelsenkirchen-Bismarck und GE-Lindenhof, Lüdenscheid, Steinfurt sowie in Köln-Bocklemünd und Köln-Bilderstöckchen sind bereits bezogen. Weitere zwölf Projekte sind im Bau, 15 befinden sich in der konkreten Planung. Vesper: "Besonders positiv ist, dass diese Häuser zu bezahlbaren Preisen entstehen. Denn auch darum geht es uns: Solares Bauen soll kein Luxus nur für Reiche sein, sondern erschwinglich für viele." Insgesamt könnten rund 65 Prozent des Strombedarfs privater Haushalte in NRW gedeckt werden, würde man alle verfügbaren Gebäudeflächen für Photovoltaikanlagen nutzen.

Das Projekt "50 Solarsiedlungen in NRW" koordiniert die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW im Auftrag des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, des Energie- und des Wissenschaftsministeriums.

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