Gebäudesanierung

SPD will angeblich CO2-Gebäudesanierungsprogramm aufstocken

Die SPD-Arbeitsgruppe Energiemarkt fordert nach Informationen des "Spiegel" als Reaktion auf die stark gestiegenen Energiepreise rund 750 Millionen Euro für die wärmedämmende Sanierung von Gebäuden. Das gehe aus einem Papier der Arbeitsgruppe hervor, berichtete der Spiegel.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Hamburg (ddp/sm) - Darüber hinaus sollten Geringverdiener "noch vor dem anstehenden Winter entlastet werden, indem die Wohngeld-Novelle bereits am 1. Oktober in Kraft tritt - drei Monate früher als geplant", zitierte das Blatt aus dem Papier der SPD-Politiker. Dem Arbeitskreis gehören dem Bericht zufolge auch Fraktionschef Peter Struck sowie Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee an.

Zu ihrem Vorschlag gehöre, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung nochmals um 270 Millionen Euro aufzustocken. Die Arbeitsgruppe plädiere außerdem für eine "zusätzliche energetische Sanierung von 100 Großwohnsiedlungen". Dafür sollen über einen Zeitraum von fünf Jahren zusätzlich 500 Millionen Euro bereitgestellt werden.

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