Einsparpotenzial

Spartipp: Vor der Urlaubsreise den Stecker ziehen

Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt allen Urlaubern, vor der Abreise die heimischen Elektrogeräte vom Stromnetz zu nehmen. Dies spare Geld und schone das Klima. Denn im so genannten Stand-By-Modus werde von den Geräten unnötig Strom verbraucht.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Würden die rund 39 Millionen deutschen Haushalte während einer zweiwöchigen Urlaubsreise auf den unnötigen Stromverbrauch ihrer heimischen Elektrogeräte verzichten, könnten sie zusammen knapp 240 Millionen Euro einsparen, so eine Berechnung der Initiative.

Der Stand-By-Modus, meist erkennbar an einem leuchtenden Lämpchen oder einer Digitalanzeige, ermöglicht die schnelle Inbetriebnahme der Geräte, verbrauche aber auch unnötigen Strom. Es gibt jedoch Geräte, die auch dann noch Strom verbrauchen, wenn man sie direkt ausgeschaltet hat. Deshalb rät die Initiative EnergieEffizienz eine schaltbare Steckdosenleiste zu nutzen oder gegebenenfalls die Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Aber Vorsicht: einige Geräte wie z.B. der Radiowecker müssen dann jedoch nach dem Urlaub meist wieder neu programmiert werden. Ein Blick in die Bedienungsanleitungen kann hier weiterhelfen.

Auch den PC und Monitor trennt man nach Angaben der Strosparexperten am besten mit einer schaltbaren Steckdosenleiste komplett vom Stromnetz. Zudem sollten Akku- und Handyladegeräte vom Netz genommen werden. Selbst im Wohn- und Schlafzimmer stehen möglicherweise "versteckte" Stromschlucker: Denn Tisch- oder Stehleuchten mit Niedervolt-Halogenlampen haben ein separates Netzteil. Das Netzteil zieht Strom, trennt man es nicht vollständig vom Stromnetz.

Auch Kühl- und Gefriergeräte sollte man bei längerer Abwesenheit abschalten und abtauen - und dabei nicht vergessen, die Türen offen stehen zu lassen, sonst droht Schimmelbildung.

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet.

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