Spanische Strom- Fusion doch gescheitert

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Obwohl die spanische Regierung die Fusion der Energiekonzerne Endesa und Iberdrola zu einem der fünf größten Stromversorger weltweit noch am vergangenen Freitag genehmigt hatte (das strom magazin berichtete, bitte lesen Sie hier), teilten die Präsidenten beider Unternehmen gestern mit, dass sie ihr Vorhaben aufgegeben haben. Endesa und Iberdrola kontrollieren zusammen nahezu 80 Prozent des spanischen Strommarktes.


Im Vorfeld hatte die spanische Regierung eine Genehmigung der Fusion zugesagt, allerdings zur Auflage gemacht, dass der gemeinsame Konzern einen Marktanteil von 40 bis 48 Prozent nicht überschreiten darf. Die Präsidenten der Energieversorger sahen die Obergrenzen zu niedrig festgelegt, um sie zu erreichen hätten große Teile der Geschäftsbereiche abgegeben werden müssen. Hinzu kommt, das beide Konzerne durch eine Fusion auf Subventionen in Milliardenhöhe verzichten müssten, die sie in einer Übergangszeit als Ausgleich für die Liberalisierung des Marktes erhalten.

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