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Sonderbriefmarke zu Gunsten erneuerbarer Energien

Im Rahmen der Sonderbriefmarkenserie "Für den Umweltschutz" hat die Deutsche Post eine neue Marke mit dem Titel "Erneuerbare Energien im Aufwind" herausgegeben. Die zusätzlich geforderten 25 Cent fließen in einen Fonds, aus dem verschiedene Projekte mit Schwerpunkten im Bereich der erneuerbaren Energien gefördert werden.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Seit Jahresbeginn wird im Rahmen der Sonderbriefmarkenserie "Für den Umweltschutz" eine weitere Marke mit Zuschlag zu Gunsten des Umweltschutzes herausgeben. Der Titel der optisch gelungenenen Marke lautet dieses Mal "Erneuerbare Energien im Aufwind". Die Sonderbriefmarkenserie "Für den Umweltschutz" wird seit 1992 zu unterschiedlichen Themen herausgegeben.

Die Marke, so das Bundesumweltministerium dieser Tage, sei auch vor dem Hintergrund der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien zu sehen, die Anfang Juni dieses Jahres in Bonn stattfinden wird. Die Internationale Konferenz soll ein weltweites Forum für die Erneuerbaren Energien schaffen und neue Impulse für die Erneuerbaren Energien geben.

Die zusätzlich geforderten 25 Cent fließen in einen Fonds, aus dem für Institutionen, Gruppen und Verbände, entsprechend dem Motiv der Marke, verschiedene Projekte mit Schwerpunkten im Bereich der erneuerbaren Energien gefördert werden. Diese Projekte führen so genannte Nichtregierungsorganisationen (NROs) im In- und Ausland durch. Sie sollen dazu beitragen, das ökologische Bewusstsein zu fördern und Lösungen für Umweltprobleme gemeinsam mit der betroffenen Bevölkerung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu erarbeiten. Klar ist: Je mehr Briefmarken verkauft werden, desto mehr Projekte können gefördert werden.

Bundesfinanzminister Hans Eichel überreicht die Sondermarke am morgigen Mittwoch an seinen Kollegen aus dem Umweltministerium, Jürgen Trittin, im Berliner Werk der Solon AG, einem der größten deutschen Solarmodulhersteller.

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter zu forcieren und ihren Anteil an der Energieversorgung weiter steigern. Ihr Anteil an der Stromerzeugung soll von rund acht Prozent im Jahr 2003 auf mindestens 12,5 Prozent im Jahr 2010 und auf mindestens 20 Prozent im Jahr 2020 steigen.

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