Sonnige Beteiligung

Solvis: Firmenbeteiligung über neue Kommanditanteile

Die Solvis GmbH stellt Solaranlagen her. Für den Bau einer Nullemissionsfabrik soll jetzt eine Kapitalerhöhung das nötige Geld bringen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Braunschweiger Solvis Energiesysteme GmbH & Co KG erhöht das Gesellschaftskapital von bisher fünf Millionen DM (2,55 Millionen Euro) auf 3,5 Millionen Euro und bietet Kapitalanlegern eine Beteiligung im Solarbereich. Nach einer intensiven Aufbauphase von 1994 bis 1997 erwirtschaftet das Unternehmen seit drei Jahren steigende Gewinne. Im Geschäftsjahr 2000 betrug die Eigenkapitalrendite 10 Prozent.


Die Kapitalerhöhung dient dem weiteren Ausbau des Geschäftes, insbesondere der Finanzierung eines komplett neuen Betriebsgebäudes. Die nachhaltige Nullemissionsfabrik mit etwa 8000 Quadratmetern Nutzfläche wird überwiegend in Holzbauweise erstellt und setzt neue Maßstäbe im ökologischen Industriebau. In der neuen Fabrik des Solaranlagen-Herstellers Solvis werden bald nicht nur umweltfreundliche Produkte hergestellt, die Produktion des Gebäudes selbst setzt neue Öko-Standards. Der prognostizierte Energieverbrauch liegt 80 Prozent unter dem einer konventionellen Industrieanlage. Vorgesehen sind Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen, um den geringen Energierestbedarf komplett über regenerative Energien abzudecken. Die Umwelt wird zukünftig nicht durch Abgase belastet. "Die Fabrik wird zur architektonischen Umsetzung unserer Philosophie - Arbeiten im Einklang mit der Umwelt", freut sich die Solvis-Belegschaft. Dieses Konzept überzeugte die Jury des "Innovationspreises für Architektur und Technik": Anlässlich der ISH erhielt das Gebäude den Sonderpreis in der Kategorie "Heizung". Die Gesamtinvestition für das neue Produktionsgebäude beträgt etwa 16 Millionen DM (8,18 Millionen Euro). Der erste Spatenstich wird am 7. Juni gemacht.

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