Nach Umsatzeinbruch

Solon rechnet wieder mit steigender Nachfrage

Nach drastischen Umsatzeinbrüchen rechnet der Solarmodulhersteller Solon für das zweite Halbjahr 2009 wieder mit einer deutlichen Belebung des Geschäfts. "Wir planen, die Produktion dann wieder schrittweise in unseren Werken hochzufahren", sagte Konzernsprecherin Therese Raatz am Donnerstag in Berlin.

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Greifswald (ddp-nrd/red) - Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise hatte die in Greifswald für Solon tätige Leiharbeitsfirma manufacturing logistics & services GmbH (ml&s) Ende vergangenen Jahres 150 Leiharbeiter entlassen. Wie an allen anderen Produktionsstandorten sei auch die Produktion in dem vor fünf Jahren eingeweihten Greifswalder Werk deutlich heruntergefahren worden, sagte Raatz.

Vor allem der lange strenge Winter in Süddeutschland und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Mitteln zur Finanzierung größerer Photovoltaikanlagen hätten zu dem Markteinbruch geführt. Insgesamt sei der Konzernumsatz von Solon im ersten Quartal 2009 um 76 Prozent auf 38,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen.

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