Noch dieses Jahr

Solarzellenhersteller Schott Solar will an die Börse

Schott Solar plant noch für dieses Jahr den Gang an die Börse. In Abhängigkeit vom Marktumfeld werde eine Notierung im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse angestrebt, teilte das Unternehmen mit und bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Alzenau (ddp.djn/sm) - "Wir haben in den vergangenen Monaten unsere Unternehmensstrategie weiterhin konsequent umgesetzt und fühlen uns mit unserer einzigartigen Positionierung in unseren Geschäftsbereichen Concentrated Solar Power und Photovoltaics bestens für die Zukunft und den Kapitalmarkt gerüstet", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Heming.

Die Transaktion solle zum größten Teil aus einer Kapitalerhöhung bestehen. Die der Gesellschaft daraus zufließenden Mittel von bis zu rund 500 Millionen Euro sollen überwiegend zur Finanzierung des geplanten Wachstums sowie zur Stärkung der Kapitalbasis genutzt werden.

Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Mainzer Schott AG und hat nach eigenen Angaben 1449 Beschäftigte an Standorten in Deutschland, Spanien, Tschechien und den USA. In den ersten neun Monaten des Ende September endenden Geschäftsjahres hat das Unternehmen bei 311 Millionen Euro Umsatz einen operativen Gewinn von 26 Millionen Euro erzielt.

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