Trotz Konkurrenz aus China

Solarzellen-Hersteller halten an Standort Deutschland fest

Führende mitteldeutsche Solarzellen-Hersteller wollen trotz scharfer ausländischer Konkurrenz weiterhin in Deutschland produzieren. Es sei wichtig, innovativ zu bleiben, schneller zu sein als die andern und die eigenen Kostenstrukturen zu optimieren, sagte Mario Behrendt, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Solar AG.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Halle (ddp-lsa/red) - Dann hätten deutsche Unternehmen selbst im Vergleich zur chinesischen Industrie Chancen und Vorteile. Der Vorstandsvorsitzende der Sovello AG im sachsen-anhaltischen Thalheim, Theodor Scheidegger, sagte, dass die Konkurrenz aus Fernost zwar 10 bis 15 Prozent billiger sei. Deutsche Solarunternehmen hätten jedoch eine "herausragende Fertigungsqualität" zu bieten. "Und vom Verfahren und vom Respekt vor der Umwelt her sind wir auch einzigartig", sagte er dem Sender.

Sowohl Behrendt als auch Scheidegger äußerten sich überzeugt, dass Servicequalität und umweltverträgliche Herstellung für die Käufer von Solarzellen wichtige Argumente seien. Aus diesem Grund würden beide Unternehmen die Krise überstehen, auch wenn das nicht ohne Schmerzen ablaufen werde.

Darüber hinaus berichtete der Sender, dass auch der von der Krise besonders getroffene Weltmarktführer Q-Cells seinen Stammsitz in Thalheim vergrößern wolle. Das Unternehmen plane allerdings auch Fertigungslinien in Malaysia.

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