Grünes Licht

SolarWorld: Fördermittel erleichtern Investition

Die EU hat der SolarWorld AG mit 35 Prozent der gesamten Investitionssumme den maximalen Höchstbetrag zugesprochen. Die Expansionsvorhaben umfassen den Ausbau der Solarwaferkapazität von derzeit 100 Megawatt auf 200 Megawatt sowie den Aufbau einer Solarzellen- und Solarmodulfertigung von jeweils 60 Megawatt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die SolarWorld AG erhält für den Aus- und Aufbau ihrer modernen integrierten Solarfabriken in Freiberg bis zu 73 Millionen Euro Fördermittel. Die EU-Kommission gab jetzt grünes Licht für die Förderung der SolarWorld-Investitionsvorhaben durch den Bund und das Land Sachsen. Hintergrund der Kommissions-Entscheidung: Öffentliche Förderungen von Investitionen wie sie die SolarWorld AG plant sind innerhalb der EU von Brüssel zu genehmigen.

Die EU hat der SolarWorld AG dabei mit 35 Prozent der gesamten Investitionssumme den maximalen Höchstbetrag zugesprochen. Die Expansionsvorhaben umfassen den Ausbau der Solarwaferkapazität von derzeit 100 Megawatt auf 200 Megawatt sowie den Aufbau einer Solarzellen- und Solarmodulfertigung von jeweils 60 Megawatt. Die SolarWorld AG hatte schon vor der Genehmigung aus Brüssel mit der Umsetzung ihrer Investitionspläne begonnen. Dazu zählte etwa der Bau und die Inbetriebnahme ihrer hochmodernen Solarzellenfabrik in Freiberg mit einer anfänglichen Produktionskapazität von 30 Megawatt.

In den kommenden Jahren entsteht in Freiberg nun plangemäß eine vollständig integrierte Solarfabrik, die vom Rohstoff Silizium über die Wertschöpfungsstufen Solarwafer und Solarzelle bis zum fertigen Solarmodul alle Verarbeitungsschritte der Solarwirtschaft an einem Standort vereinigt. Mit dem Ausbau der solaren Produktion ist die Schaffung 450 neuer direkter sowie mindestens 225 indirekter Arbeitsplätze in Freiberg verbunden.

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