dena empfiehlt

Solarwärme gegen steigende Energiekosten

Um unabhängiger zu sein von steigenden Energiepreisen, empfiehlt die Initiative Solarwärme Plus den Einbau einer Solarwärmeanlage. So könnten Heizkosten gespart werden, zusätzlich wird die Anschaffung einer solchen Anlage mit 110 Euro pro installiertem Quadratmeter Kollektorfläche staatlich gefördert.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Leipzig (red) - Um bei den steigenden Energiepreisen Kosten einzusparen, empfiehlt sich eine Modernisierung der Heizung durch die Installation einer Solarwärmeanlage. Durch Sonnenwärme sind Hausbesitzer unabhängiger von der Energiepreisentwicklung, erläutert die "Initiative Solarwärme Plus".

Solarwärmenutzer sparen jährlich bis zu 60 Prozent der Energie für die Warmwasserbereitung. Größere Anlagen, die zusätzlich die Raumheizung unterstützen, liefern sogar zwölf bis 25 Prozent der insgesamt benötigten Heizenergie. Der Staat fördert die Anschaffung einer Solarwärmeanlage mit 110 Euro pro installiertem Quadratmeter Kollektorfläche.

Besonders in Komination mit einer neuen Heizung sei die Installation einer Solarwärmeanlage sinnvoll, da durch den gleichzeitigen Einbau Installationskosten gespart werden können. Hinzu kommt die Energieeinsparung der neuen Heizung: Beispielsweise benötige ein neuer Erdgas-Brennwertkessel bis zu 40 Prozent weniger Energie als ein alter Kessel mit einem Wirkungsgrad von 65 Prozent. Anlagen mit Solarwärme- und Brennwertnutzung seien zuverlässig, technisch ausgereift und wartungsarm und hätten eine lange Lebensdauer, informiert die Initiative weiter.

Überdies könne durch richtiges Heizen der Energiebedarf weiter reduziert werden. Kurzes Stoßlüften bei abgeschalteter Heizung ist beispielsweise deutlich sinnvoller als ein ständig gekipptes Fenster. Auch nächtliches Drosseln der Heizung spart viel Energie.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Heizkörper

    Umfrage: Nur jeder Fünfte schaltet die Heizung an

    Die Heizung bleibt trotz sinkender Temperaturen in vielen deutschen Haushalten aus – schließlich lässt sich besonders bei den Heizkosten jede Menge Energie und damit bares Geld sparen. Laut einer aktuellen Umfrage greifen die Deutschen mittlerweile lieber auf die Wolldecke zurück.

  • Preissteigerung

    Heizkosten steigen dreimal schneller als Einkommen

    Die Heizkosten gehen in Deutschland so schnell in die Höhe, dass die Gehälter nicht hinterherkommen. Nach Daten des Bundesumweltministeriums stiegen die Kosten für Heizung und Warmwasser in den letzten Jahren fast dreimal so schnell wie das Einkommen. Finanziell schwächere Haushalte trifft der Preisanstieg am schlimmsten.

  • Strom sparen

    Klimaschutz und höherer Wohnkomfort durch Altbausanierung

    In drei Mehrfamilienhäusern bei Hannover sollen unter anderem durch bessere Dämmung und Passivhauskomponeten Heizkosten von bis zu 90 Prozent eingespart werden. Das vom Wohnungsunternehmen Gundlach und proKlima unterstützte Projekt ist Teil des bundesweiten Projekts "Niedrigenergiehaus im Bestand" der dena.

  • Strompreise

    ASUE-Tipp: Solar- und Brennwerttechnik senken Heizkosten

    Solarkollektoren auf dem Dach und ein Erdgas-Brennwertgerät im Keller sind nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE) das beste Rezept gegen steigende Ölpreise. Denn Heizung und Warmwasserbereitung verschlingen 90 Prozent der Hausenergie.

  • Strom sparen

    Duschen mit der Sonne: energiearm und komfortabel

    Wer beim Baden und Duschen nicht an die Energiekosten denken möchte, ist mit einer Solarwärmeanlage gut beraten. Duschen mit Wasser, das die Sonne erwärmt hat, ist mittlerweile nicht nur energie- und damit kostensparend, sondern auch komfortabel. Die Initiative Solarwärme Plus erklärt, wie eine Solarwärmeanlage funktioniert.

Top