Mutig

Solarsystemhaus will an die Börse

Im kommenden Monat will das Weilheimer Solarsystemhaus SES 21 AG an die Börse. Mit dem Emissionserlös will das Unternehmen sein weiteres Wachstum finanzieren, seine Marketing- und Vertriebsaktivitäten ausbauen und eine solide Eigenkapitalbasis schaffen. Die SES 21 AG plant und vermarktet für die private und gewerbliche Nutzung Solarstromanlagen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Im Juli diesen Jahres plant das Solarsystemhaus SES 21 AG unter Führung der Gebhard & Schuster Wertpapierhandelsbank den Gang an die Börse. Die SES 21 AG plant und vermarktet für die private und gewerbliche Nutzung Solarstromanlagen (Photovoltaik) und Solarwärmeanlagen (Solarthermie).

Zielsegment ist der Geregelte Markt in Frankfurt und München. Mit dem Emissionserlös will das Weilheimer Unternehmen sein weiteres Wachstum finanzieren, seine Marketing- und Vertriebsaktivitäten ausbauen und eine solide Eigenkapitalbasis schaffen. Bereits in 2002 hat die SES 21 AG mit einem Partner eine Tochtergesellschaft in Bregenz eröffnet. Dabei beherrscht das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Vermarktung und des Betriebs von erneuerbaren Energiesystemen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeiter und plant einen Umsatz für das laufende Geschäftsjahr von 21,1 Millionen Euro. Vorstand und Mitgründer Wolfgang Dollinger: "SES 21 beliefert ausschließlich Handwerker und Gewerbetreibende, die unsere Solarsysteme an interessierte Privatkunden weitervertreiben. Dabei unterstützen wir unsere Partner im Bereich der Beratung, Planung, und des Vertriebs. Unsere technisch ausgereiften, maßgeschneiderten Lösungen erlauben es, Solarenergie einfach, schnell und komfortabel zu nutzen."

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