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Solarindustrie trifft Solarpolitik

Die europäischen Märkte für Solarthermie entwickeln sich rasant. Solarthermie ist in Europa in den letzten zehn Jahren durchschnittlich um 11,7 Prozent pro Jahr gewachsen. Es ist jedoch noch mehr möglich - europäische Firmen und Verbände präsentieren auf der estec2OO3 am 26. und 27. Juni in Freiburg Vorschläge, wie das Potenzial tatsächlich genutzt werden kann.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die aktuelle Solarstudie "Sun in action II" vom Mai hat es bestätigt - erst ein Prozent der möglichen Fläche von Solarthermieanlagen wird in Europa genutzt. Wie können Firmen dieses große Potenzial erschließen und welche Barrieren müssen beseitigt werden, damit Solarwärme zu einer Wachstumsbranche in Europa wird? Was kann die europäische Politik dafür tun? Welche neuen Techniken gibt es auf diesem Gebiet? Über 40 Referenten aus Solarindustrie und Politik werden auf der estec2003 Antworten auf diese Fragen geben. Die erste europäische Solarthermie-Konferenz vom 26. bis 27. Juni in Freiburg bietet Informationen aus erster Hand und erleichtert internationale Wirtschaftskontakte.

Solarthermie ist in Europa in den letzten zehn Jahren durchschnittlich um 11,7 Prozent pro Jahr gewachsen. Es ist jedoch noch mehr möglich - so sind in Österreich pro Einwohner drei mal soviel Kollektoren wie in Deutschland installiert, europaweit ist eine 100-fache Kollektorfläche, verglichen mit dem heutigen Stand, realisierbar. Vertreter europäischer Firmen und Verbände präsentieren auf der estec2OO3 diese und weitere Ergebnisse von "Sun in action II" und informieren zu Lösungsvorschlägen, wie das Potenzial von Solarthermie genutzt werden kann.

"In der Frage eines europäischen Qualitätssiegels müssen Politik und Solarindustrie schnellstens eine Lösung finden. Zwar gibt es seit drei Jahren europäische Standards", bestätigt Ole Pilgaard, Vorsitzender vom Europäischen Solarthermieverband ESTIF. "Solarunternehmen müssen sie jedoch in jedem Land zertifizieren lassen, wenn Ihre Kunden eine Förderung erhalten wollen." Um solche Marktbarrieren abzuschaffen, beraten die Europäischen Dachverbände EREC und ESTIF mit Vertretern der EU Kommission, des Europäischen Parlaments, des deutschen Umweltministeriums sowie mit Testinstituten, Zertifizierungsbehörden und Herstellern die EU-weite Einführung des Zertifizierungsverfahrens.

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