Expansion

Solargroßhändler AET gründet Niederlassung in Italien

Der Sulzbacher Solargroßhändler AET GmbH ist ab sofort auch in Italien mit einer eigenen Tochtergesellschaft im norditalienischen Vicenza vertreten. Damit möchte das Unternehmen vom prognostizierten Solarboom in Italien profitieren, der durch die Einführung des neuen Einspeisegesetzes erwartet wird.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Sulzbach bei Saarbrücken (red) - "Mit unseren vielseitigen solaren Produktlinien für Strom, Wärme oder Kühlung aus Sonnenlicht treffen wir in Italien auf einen Markt, der nicht nur auf Grund seiner geografischen und klimatischen Voraussetzungen enormes Wachstumspotenzial bietet. Dank der neuen Solarförderung erwarten wir einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage, ähnlich wie in Deutschland und Spanien," so Friedemann Holzwarth, Geschäftsführer der AET GmbH, in einer Pressemitteilung. "Ich gehe davon aus, dass noch in diesem Jahr eine ähnliche Förderung auch in Griechenland verabschiedet wird, wo wir bereits seit Mai letzten Jahres vertreten sind."

Die deutsche Energie-Agentur (dena) rechnet in der nächsten Zeit mit einem deutlichen Wachstumsschub auf dem italienischen Solarmarkt. Grund hierfür ist vor allem das kürzlich vom italienischen Parlament verabschiedete Einspeisegesetz für Solarstrom, das an das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz angelehnt ist. Es garantiert feste Abnahmepreise für Strom aus regenerativen Energien.

Bereits in der letzten Woche wurde bekannt, dass der Solarzellenhersteller ErSol einen langfristigen Liefervertrag mit einem italienischen Solarmodulfertiger geschlossen hatte.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Solaranlage

    Eigene Photovoltaikanlage: Netzbetreiber wollen Beihilfen zurück

    Rund 4.500 Ökostrom-Erzeuger sollen ihre Photovoltaikanlage im vergangenen Jahr zu spät bei ihrem Stromnetzbetreiber angemeldet haben. Deshalb sollen sie seitens des Netzbetreibers geleistete Beihilfen zurückzahlen. Entscheiden werden die Gerichte.

  • Stromrechnung

    Talfahrt bei RWE und Eon: Gibt es noch Lichtblicke?

    Die beiden Stromriesen RWE und Eon stecken in der Klemme. Beim Umstieg auf erneuerbare Energien hinken beide Firmen hinterher. Werden das bald die Stromkunden mit steigenden Preisen ausbaden müssen?

  • Stromtarife

    VDN: Vergütungen für Solarstrom steigen / VDEW: Förderung umstellen

    Solarenergie kostet die deutschen Stromkunden in den Jahren 2004 bis 2006 voraussichtlich gut eine halbe Milliarde Euro mehr als bislang angenommen. Der Verband der Netzbetreiber (VDN) erwartet, dass sich die Vergütungen für Solarstrom für diesen Zeitraum auf rund 1,4 Milliarden Euro belaufen.

  • Stromtarife

    Erneuerbare Energien: Deutschland und Spanien unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

    Deutschland und Spanien haben ein Übereinkommen zur Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien geschlossen. Somit besteht für die weitere Zusammenarbeit eine rechtliche Grundlage. Für Dezember 2005 ist in Berlin ein Erfahrungsaustausch geplant.

  • Energieversorung

    WWF: Deutsche Kraftwerke Europas Top-Klimakiller

    Deutsche Kraftwerke gehören zu den klimaschädlichsten in Europa. Das ist das Ergebnis einer aktuellen WWF-Untersuchung. Demnach stehen neun der 30 schmutzigsten und ineffizientesten Kraftwerke Europas in Deutschland. Viele der gelisteten Kraftwerke erreichten die Altersgrenze. Dies sieht der WWF als Chance.

Top