Fallende Verkaufspreise

Solarfirmen wollen Verträge mit Lieferanten neu verhandeln

Mit dem Preisverfall bei Solarmodulen geraten die Hersteller von sogenannten Wafern und Zellen unter Druck. Händler und Produzenten von Solarmodulen verlangten Preisabschläge von ihren Lieferanten, bestehende Kontrakte sollten dazu geöffnet werden, berichtete das "Handelsblatt".

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (ddp.djn/sm) - Der Vorstandsvorsitzende der Solarfirma Conergy, Dieter Ammer, sagte diesbezüglich: "Ich rechne damit, dass manch langfristiger Vertrag neu verhandelt wird".

Die meisten Modul-Hersteller sind dem Blatt zufolge über langfristige Kontrakte an ihre Lieferanten gebunden. Durch das von der Konjunkturschwäche ausgelöste Überangebot am Markt werden die Preise für Module nach Einschätzung des Solarworld-Vorstandsvorsitzenden Frank Asbeck in diesem Jahr um mehr als zehn Prozent fallen. Conergy-Chef Ammer halte sogar einen Rückgang von bis zu 15 Prozent für möglich, hieß es weiter.

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