Wettstreit

Solarbundesliga: Spannender als die Fußballliga

Noch einen guten Monat und der Solar-Meister steht fest. Und es bleibt spannend. Denn anders als in der Fußballbundesliga, ist in der Solarbundesliga noch nichts entschieden. Derzeit führt Ulm vor Freiburg (Kategorie ab 100 000 Einwohner). Allerdings mit nur einem Punkt. Kann Ulm das noch aufholen?

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Bis zum Saisonende der Solarbundesliga ist es nicht mehr lang: Am 1. Juni endet der Wettkampf, der vom Fachinformationsdienst Solarthemen und der Deutschen Umwelthilfe veranstaltet wird. Noch knapp einen Monat haben Städte, Gemeinden aber auch einzelne Ortsteile Zeit, ihren Platz in der Tabelle zu verbessern. Auch für Neuanmeldungen oder Nachmeldungen ist es noch nicht zu spät. Fast 500 Kommunen und 200 Ortsteile beteiligen sich derzeit.

Wie Guido Bröer, herausgeber der Solarthemen sagt: "Die Solarbundesliga ist auch in diesem Jahr deutlich spannender als die Fußballbundesliga. Wie in den letzten Jahren fasziniert nicht nur das Duell zwischen Ulm und Freiburg bei den großen Städten mit nur einem Punkt Abstand, sondern auch die Frage, ob Tauberbischofsheim den Drei-Punkte-Rückstand gegen Neckarsulm noch aufholen kann."

Doch nicht nur auf Bundesebene ist es spannend. Die Solarlandesliga Nordrhein-Westfalen, die gemeinsam mit der Energieagentur NRW betrieben wird, und die beiden Solarkreisligen in Konstanz und Ludwigsburg suchen ebenfalls bis zum 1. Juni 2003 nach einem Sieger.

Jörg Dürr-Pucher, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe: "Wir sind zuversichtlich, in den letzten Tagen der Saison die magische Grenze von 500 teilnehmenden Kommunen zu durchbrechen. Das Interesse von Bürgermeistern, Gemeinderäten, Agenda 21-Gruppen, Handwerkern und Umweltverbänden ist weiterhin ungebrochen".

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsmasten

    NRW-Meisterschaft in der Solar-Bundesliga: Führungswechsel in der Landeswertung

    Die münsterländische Kommune Saerbeck hat zum Ende dieser Saison die letztjährige Siegerstadt Ense vom obersten Treppchen der nordrhein-westfälischen Meisterschaft in der Solarbundesliga verdrängt. Bei der Solarthermie zählte die Kollektorfläche pro Einwohner, bei der Photovoltaik die installierten Kilowatt pro Einwohner.

  • Energieversorung

    Schalkham ist Solarkommune der Saison

    Die Solarbundesliga, die vom Informationsdienst Solarthemen und der Deutschen Umwelthilfe ausgerichtet wird, ist beendet. Gewonnen haben u.a. die Gemeinde Schalkham, die Stadt Freiburg und der Ortsteil Geesow. Beteiligt hatten sich in der dritten Saison über 500 Kommunen mit zusammen 17 Millionen Einwohnern.

  • Strom sparen

    Welche Kommune wird Meister der Solarlandesliga NRW?

    Die Energieagentur NRW hat alle Kommunen im Land aufgerufen, die Zahl ihrer installierten Solaranlagen zu melden. Gesucht wird die Kommune mit der höchsten Dichte von Solaranlagen pro Kopf. Messlatte für die Wertung ist im solarthermischen Teil die Kollektorfläche pro Einwohner und für den Bereich Photovoltaik die pro Kopf installierten Kilowatt.

  • Strom sparen

    Solarbundesliga: Geesow verteidigt Titel des Deutschen Meisters

    Geesow, Ulm, Neckarsulm und Hohenfels heißen die Sieger der Deutschen Solarbundesliga, die von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und der Fachzeitschrift Solarthemen organisiert wird. Bundessieger in der Kategorie "Solarthermie" ist das bayerische Schalkham. Meisterschaftsfeier ist am 29. Juni auf der "Intersolar" in Freiburg.

  • Strompreise

    Herbstmeisterschaft der Solarbundesliga ist entschieden

    In den verschiedenen Klassen haben Geesow, Hohenfels, Neckarsulm und Freiburg die Herbstmeisterschaft in der Solarbundesliga für sich entschieden. In diesen Städten und Kommunen ist die Solarenergienutzung pro Kopf am größten.

Top