Vergütung

Solaranlage: Wer schnell baut, bekommt mehr Geld

Wer eine Photovoltaikanlage baut und Solarstrom produziert, kann sich vom Staat finanziell unterstützen lassen. Dabei ist jetzt rasches Handeln angesagt. "Je früher Hausbesitzer eine Anlage installieren, umso mehr Geld bekommen sie auf Dauer", betont Eric Reißig von der Quelle Bausparkasse.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Fürth (ddp.djn/sm) - Der Gesetzgeber hat die Vergütung für Solarstrom aus künftigen Anlagen zeitlich gestaffelt. Wird eine Anlage (kleiner als 30 Kilowatt) noch im Jahr 2008 installiert, gibt es vom Energieversorger 20 Jahre lang 46,75 Cent für jede Kilowattstunde eingespeisten Strom. Bei Errichtung der Anlage im kommenden Jahr werden 43,01 Cent gezahlt. Geht die Anlage erst 2010 ans Netz, beträgt die Vergütung nur noch 39,57 Cent.

Zusätzlich wird ab 2009 ein neuer Bonus für selbst genutzten Photovoltaikstrom (Anlage kleiner als 30 Kilowatt) eingeführt. Für die Strommenge, die im eigenen Haus verbraucht und nicht ins Netz eingespeist wird, erhält der Betreiber zukünftig ein gegenüber dem normalen Einspeisetarif von dann 43,01 Cent je Kilowattstunde einen reduzierten Vergütungssatz von 25,01 Cent. "Da die selbst genutzten Kilowattstunden vom eigenen Dach den Bezug von teurem Haushaltsstrom in gleicher Menge ersetzen, bleibt dem Anlagenbetreiber ein weiterer finanzieller Vorteil, der mit steigenden Preisen für konventionellen Strom weiter wächst", sagt Reißig.

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