Preise gefallen

Solaranlage lohnt sich trotz gesunkener Einspeisvergütung

Die Preise für Solarmodule zur Erzeugung von Sonnenstrom sind um fast ein Drittel gefallen. Damit ist die Installation einer Solarstromanlage für Verbraucher nach weiter lohnenswert, obwohl die gesetzlich festgelegte Vergütung für eingespeisten Solarstrom in diesem Jahr gesunken ist.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (AFP/sm) - Durch die gefallenen Modulpreise werde dies "wohl mehr als überkompensiert", sagte der Chefredakteur des Solarmagazins "Photon Profi", Jochen Siemer, der Nachrichtenagentur AFP. "Module von bekannten Markenherstellern sind mittlerweile schon für 2,50 Euro pro Watt zu haben", so Siemer. Im vergangenen Sommer lag der Preis demnach noch bei 3,50 Euro.

Wer auf seinem Dach eine Solaranlage installiert, speist diesen Strom meist ins allgemeine Stromnetz ein. Dafür erhalten die Betreiber eine gesetzlich festgelegte Einspeisungsvergütung, weshalb sich Solaranlagen auch als Geldanlage mit stetiger Rendite lohnen. Nach Angaben von Solarexperte Siemer kommen die günstigsten Solarmodule derzeit aus China. Diese würden bereits von vielen deutschen Monteuren verwendet. Es seien aber auch preiswerte deutsche Module erhältlich.

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