Auf Erfolgskurs

Solar-Fabrik AG erhält Großauftrag

Die Freiburger Solar-Fabrik AG hat den größten Einzelauftrag in ihrer Firmengeschichte einfahren können - für den Solargroßhändler AET wird man für 1,5 Megawatt Solarstrom-Module liefern. Das Liefervolumen entspricht einem Viertel der Jahresproduktion 2001. Die Zeichnungsfrist für die Aktien des Solarunternehmens endet am heutigen Freitag.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Solar-Fabrik AG ist weiter auf Erfolgskurs. Wie bereits auf der Solarfachmesse "Intersolar" angekündigt, erhielt das Freiburger Unternehmen jetzt vom Solargroßhändler AET GmbH den Großauftrag über die Lieferung von 1,5 Megawatt Solarstrom-Modulen.

"Der Auftrag entspricht einem Viertel unserer Jahresproduktion von 2001 und ist bislang der größte Einzelauftrag in der Firmengeschichte der Solar-Fabrik", freut sich Vertriebsvorstand Burkhard Holder. "Er beweist, dass unser Qualitätskonzept aufgeht und vom Markt akzeptiert wird". Die für den Großauftrag benötigten Solarzellen bezieht die Solar-Fabrik AG von der renommierten US-amerikanischen Firma AstroPower, Inc.

Bei der Ausschreibung hatte das Angebot des Freiburger Unternehmens durch die hohe Produktqualität überzeugt. "Gerade bei Solarkraftwerken ist es besonders wichtig, nur hochwertige und zuverlässige Systemtechnik einzusetzen", begründet Albert Edelmann, Geschäftsführer der AET GmbH, die Auftragsvergabe an die Solar-Fabrik AG. "So werden langfristig hohe Stromerträge gesichert und die Wirtschaftlichkeit der Solarstromanlagen garantiert. Modultechnik der Solar-Fabrik AG zeichnet sich durch Topqualität aus. Auch über diese Modulbestellung hinaus freuen wir uns daher auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Solar-Fabrik AG." Die Firma AET GmbH ist ein Tochterunternehmen der Conergy AG.

Börsengang geplant

Die Freiburger Solar-Fabrik AG strebt im Juli diesen Jahres eine Notierung am Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse an. Die Zeichnungsfrist für die Aktien des Solarunternehmens läuft noch einschließlich dem heutigen Freitag. Der Erlös des Börsengangs soll in den Ausbau der Fertigungskapazitäten investiert werden. Darüber hinaus will die Solar-Fabrik AG ihre Internationalisierung beschleunigen und neue Lösungen wie mobile Solarstrom-Systeme oder solare Trinkwassergewinnungsanlagen vermarkten.

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