Nachhaltiges Handeln

Siemens zeichnet E.ON Bayern für das Sammeln von Sicherungen aus

Für den unter Federführung von Siemens gegründeten Verein zum Recycling von Nieder- und Hochspannungssicherungen hat E.ON Bayern gleichermaßen Sammlerleidenschaft wie ökologisches Engagement bewiesen: Der Stromkonzern hat mit 26 Tonnen gesammelter Sicherungen den bundesweit größten Beitrag zum Recycling der wertvollen Rohstoffe wie Kupfer und Silber geleistet.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die in Regensburg ansässige E.ON Bayern AG, mit zwei Millionen Kunden und rund 30 Milliarden Kilowattstunden Stromabsatz der bundesweit größte regionale Energiedienstleister, hat eine Auszeichnung für das Recyceln von Rohstoffen bekommen. In den Jahren 2003 und 2002 hat das Unternehmen die bundesweit größte Menge an abgeschalteten Niederspannungs- und Hochspannungshochleistungssicherungen (NH/HH) gesammelt. "Mit insgesamt 26 Tonnen gesammelten Recyclingmaterials hat E.ON Bayern Sammlerleidenschaft und ökologisches Engagement bewiesen", so Gerd Fink, Vorsitzender des Vereins zum Recycling von NH/HH-Sicherungen.

Der unter Federführung der Siemens AG im Jahr 1995 gegründete Verein ist bundesweit engagiert und hat es sich zum Ziel gesetzt, die in den Sicherungen enthaltenen wertvollen Rohstoffe wie Kupfer und Silber wieder aufzubereiten. Bisher konnten durch die Wiederverwertung rund 160 Tonnen Kupfer und zwei Tonnen Silber in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Finanzielle Überschüsse der Vereinstätigkeit werden für Forschungszwecke verwendet.

Im Rahmen der Auszeichnung betonte E.ON Bayern-Vorstandsmitglied Edith Volz-Holterhus das ökologische Engagement des Energiedienstleisters, der Umweltschutz und nachhaltiges Handeln zu seinen Unternehmenszielen zähle. Das Engagement reiche von der Umweltbildung über die Auslobung von Umweltpreisen bis hin zu Feldversuchen mit neuen Technologien, wie dem Einsatz der Brennstoffzelle auf Erdgasbasis in privaten Haushalten. Volz-Holtherus bezeichnete Umweltschutz als ein "Netzwerk unterschiedlicher Maßnahmen".

Im Bereich der Abfallwirtschaft habe die E.ON Bayern laut Volz-Holterhus schon frühzeitig über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus Reststoffe getrennt, gesammelt und der Verwertung zugeführt. Die Verwertungsquote für Abfall und Reststoffe liege heute bei weit über 80 Prozent. "Trotzdem wollen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen", so das E.ON Bayern-Vorstandsmitglied im Hinblick auf die Auszeichnung. "Wir wollen in den nächsten Jahren eine Verwertungsquote von über 90 Prozent erreichen."

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