Zwischenbilanz

Sieben Jahre Landesinitiative Zukunftsenergien NRW: Zukunftsenergien sind Spitzenprodukt

Mit der im April 1996 ins Leben gerufenen Landesinitiative Zukunftsenergien NRW sollte eine strategische Plattform geschaffen werden, um die effiziente Energieumwandlung und die Nutzung unerschöpflicher Energiequellen voranzubringen. In die Entwicklung und Markteinführung zukunftsfähiger Energietechnologien wurden mehr als 560 Millionen Euro investiert.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

"Nordrhein-Westfalen ist bei der Förderung der Zukunftsenergien einzigartig in Deutschland und Europa. Als energiewirtschaftliches Zentrum Europas steht das Land in einer besonderen Verantwortung für die Entwicklung von zukunftsfähigen Dienstleitungen und Techniken zur Energieumwandlung und -verwendung, aber auch zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen." Mit diesen Worten würdigte NRW-Energieminister Dr. Axel Horstmann den siebten Geburtstag der Landesinitiative Zukunftsenergien, die mit 14 festen Mitarbeitern für Land und Wirtschaft aktiv ist.

Mit der im April 1996 ins Leben gerufenen Landesinitiative Zukunftsenergien NRW sollte eine strategische Plattform geschaffen werden, um die effiziente Energieumwandlung und die Nutzung unerschöpflicher Energiequellen voranzubringen. Die Landesinitiative wird von den vier Landesministerien für Energie, Städtebau, Umwelt und Wissenschaft getragen. Mittlerweile sind allein im engeren Bereich der regenerativen Energien fast 10 000 Menschen bei knapp 2000 Firmen an Rhein und Ruhr sowie Emscher und Lippe beschäftigt.

Zu den Erfolgsbeispielen gehören die Solarfabrik Gelsenkirchen, das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik in Duisburg, der Energiepark Mont-Cenis in Herne oder das Projekt "50 Solarsiedlungen in NRW". Für die Entwicklung und Markteinführung zukunftsfähiger Energietechnologien hat Nordrhein-Westfalen seit 1987 über 560 Millionen Euro an Fördermitteln mit dem REN-Programm und der AG Solar für mehr als 46 000 Energieprojekte zur Verfügung gestellt.

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