Shell und Siemens vereinbaren gemeinsame Zukunft im Solarstromgeschäft

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Shell Renewables, London, und Siemens Solar GmbH, München, haben über die Zusammenführung ihrer Solaraktivitäten eine Einigung erzielt. Sofern die Genehmigungen der zuständigen Gremien und Behörden rechtzeitig erteilt werden, wird das Gemeinschaftsunternehmen unter dem neuen Namen "Siemens und Shell Solar GmbH" Anfang April 2001 starten.


Die Vereinbarung ist das Ergebnis der Verhandlungen, die Siemens und Shell Anfang Dezember bekannt gaben. Shell wird zunächst seine deutschen Solaraktivitäten (die Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen und die Vertriebsorganisation) sowie eine Finanzeinlage einbringen. Dafür erwirbt Shell neu ausgegebene Anteile an der Siemens Solar GmbH. Die neuen Beteiligungsverhältnisse sehen wie folgt aus: Siemens AG 34 Prozent, E.ON Energie AG 33 Prozent und Shell 33 Prozent. Shell wird sein restliches Solargeschäft bis spätestens Ende 2002 einbringen.


Zwei Geschäftsführer werden das Unternehmen gemeinsam leiten: Gernot Oswald, zur Zeit Geschäftsführer von Siemens Solar, und Philippe de Renzy Martin, der Chef von Shell Solar. "Dieses Joint Venture unterstreicht Shells Engagement, die Solarenergie voranzubringen", sagte Philippe de Renzy Martin. "Als führendes und erfahrenes Energieunternehmen sind wir davon überzeugt, dass der geschäftliche Erfolg die beste Methode ist, die Solarenergie zu einem bedeutenden Teil des Energiemixes zu machen. Der Zusammenschluss dieser beiden erfahrenen Solarfirmen wird diesen Erfolg ermöglichen." Gernot Oswald erklärte: "Diese Zusammenarbeit wird unsere jeweiligen Stärken, die sich hervorragend ergänzen, wirkungsvoll bündeln. Sie wird unser Wachstum beschleunigen und es uns ermöglichen, bei der weltweiten Einführung der Solarenergie noch schneller voranzukommen."

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