Trotzdem "zufrieden"

Shell: Milliardenverlust wegen niedrigem Ölpreis

Infolge der gesunkenen Erdölpreise hat der britisch-niederländische Energieriese Shell im vierten Quartal des vergangenen Jahres einen Verlust von rund 2,8 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) eingefahren. Im Vorjahreszeitraum wurde noch ein Gewinn von knapp 8,5 Milliarden Dollar erzielt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

London (AFP) - Damit fiel der Jahresgewinn von Shell um 16 Prozent auf 26,3 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Allein im Dezember gingen die Verkäufe um ein Viertel zurück.

Neben der mit dem Ölpreisrückgang verbundenen Neubewertung der Lagerbestände waren nach Unternehmensangaben auch der Rückgang der Fördermenge in den USA sowie höhere Kosten für die Ölförderung für den Verlust verantwortlich. Die Ölpreise waren zwischenzeitlich auf unter 33 Dollar je Barrel gesunken.

Wegen der weltweiten Wirtschaftskrise und der dadurch einbrechenden Nachfrage nach Öl und Gas zeigte sich Shell jedoch "zufrieden" mit der Geschäftsentwicklung im Schlussquartal.

Quelle: AFP

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