Um 1,9 Prozent

September-Erzeugerpreise gestiegen

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im September 2003 um 1,9 Prozent höher als im September 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte die Jahresveränderungsrate im August bei 2,1 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat blieb der Index im September 2003 unverändert.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Wie schon in den vergangenen Monaten beeinflusste auch im September 2003 die Preisentwicklung bei elektrischem Strom (plus 8,4 Prozent gegenüber September 2002) und bei Erdgas (plus 19,2 Prozent) das allgemeine Preisklima besonders stark. Bei anderen Energieträgern waren gegenüber dem Vorjahr geringere Preiserhöhungen (Kohle plus 1,7 Prozent, Fernwärme plus 1,9 Prozent) oder Preisrückgänge (Mineralölerzeugnisse minus 1,6 Prozent) zu verzeichnen. Ohne Energie hätte der Jahresanstieg des Index der Erzeugerpreise lediglich 0,4 Prozent betragen.

Überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich gab es im September 2003 u.a. bei Tabakerzeugnissen (plus 7,5 Prozent%) und bei Weizenmehl (plus 7,0 Prozent). Billiger als vor Jahresfrist waren im September 2003 unter anderem Zement (minus 14,2 Prozent) und Flachglas (minus 13,1 Prozent).

Mit den Ergebnissen für September 2003 veröffentlicht das Statistische Bundesamt letztmalig Erzeugerpreisindizes auf der Preisbasis 1995=100. Ab Berichtsmonat Oktober 2003 wird der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte auf die neue Preisbasis 2000=100 umgestellt. Dies wird, wie bei früheren Indexumstellungen auch, eine Neuberechnung aller Ergebnisse beginnend mit dem Januar des neuen Basisjahres beinhalten.

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