7,8 Millionen Tonnen

September 2001: Weniger Rohöleinfuhren nach Deutschland

Im September musste für die Tonne Rohöl mit 406 DM etwa 22 Prozent weniger bezahlt werden als im entsprechenden Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 7,8 Millionen Tonnen Rohöl hauptsächlich aus Großbritannien und Norwegen importiert.

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Im September 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,8 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 7,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,5 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im September auf 406,82 DM (208,01 Euro). Er lag damit um 21,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (521,07 DM / 266,42 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im September auf 3,2 Milliarden DM (1,6 Milliarden Euro) und lag damit um 1,2 Milliarden DM (630 Millionen Euro) niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis September dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent von 77,3 auf 77,9 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 32,7 Milliarden DM (16,7 Milliarden Euro) um 140 Millionen DM (72 Millionen Euro) niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 420,04 DM (214,76 Euro) im Schnitt um 1,2 Prozent niedriger als im Vorjahr (425,10 DM / 217,35 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 21 Lieferländern waren 2001 bislang die Russische Föderation (22,5 Millionen Tonnen), Norwegen (15,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (11,9 Millionen Tonnen), Libyen (7,7 Millionen Tonnen) und Syrien (5,6 Millionen Tonnen). 34,7 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 21,6 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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