Seminar "Kommunale Niedrigenergiebauten"

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Der Name Ölzbündt ist für Energieexperten ein gängiges Schlagwort: Der mehrfach ausgezeichnete Holzbau ist eines der herausragenden Beispiele dafür, wie durch intelligente Planung Energiekosten drastisch gesenkt werden. Durch Wärmedämmung, Sonnenenergienutzung und kontrollierte Lüftung konnte bei diesem Wohnprojekt in Dornbirn auf ein herkömmliches Heizungssystem verzichtet werden.



Immer mehr Kindergärten, Schulen, Gemeindezentren werden nach den Prinzipien der Niedrigenergie-Bauweise errichtet. Die Gemeinden freuen sich über mehr Geld in ihrer Kasse, die Benutzer dieser Häuser freuen sich über angenehmes Raumklima. Darüber hinaus setzt die Niedrigenergie-Bauweise wertvolle Impulse für die regionale Wirtschaft.



Seit einem Jahr sorgt daher das Projekt "Aktion 2000 - Energiebewusste Gemeinde" der ARGE Alp für einen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zwischen jenen Kommunen, die bereits richtungsweisende Projekte begonnen oder fertiggestellt haben und jenen, die diese Erfahrungen nutzen wollen.



"Ziel ist nicht nur, voneinander zu lernen, sondern auch gemeinsame Projekte durchzuführen und sich miteinander um Förderungen durch die EU zu bemühen," erläutert dazu Projektleiter Dr. Eckart Drössler. Wobei sich die Projekte allein durch die geringeren Betriebskosten im Regelfall auch ganz ohne Förderung rechnen. "Viele verantwortliche Planer sind immer wieder ganz verblüfft, wenn sie sich mit den Kennzahlen der in den letzten Jahren verwirklichten Projekten auseinander setzen. Denn nicht nur niedrige - oder gar keine - Heizkosten wirken sich positiv aus, sondern auch kurze Errichtungszeiträume und niedrige Baukosten."



Das Fach-Symposium "Kommunale Niedrigenergiebauten" in Muntlix, Vorarlberg bietet am 12. und 13. November allen interessierten Bürgermeistern, Kommunal- und Landespolitikern sowie befassten Planern die Möglichkeit, an Hand konkreter Beispiele die Möglichkeiten der Niedrigenergie-Bauweise zu diskutieren. Renommierte Architekten zeigen Multimedia-Präsentationen über 18 kommunale Niedrigenergiebauten - Schulen, Kindergärten, Wohnheime und Wohnanlagen. Die Experten stehen auch für ausführliche Diskussionen zur Verfügung. Der zweite Tag ist Exkursionen gewidmet, bei denen vorbildliche Projekte in Begleitung der verantwortlichen Architekten besucht und diskutiert werden.



ARGE Alp Symposium "Kommunale Niedrigenergiebauten" , 10. und 11. März 2000, Tagungsgebühr: 199,- Euro (exkl. USt.).

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