Schweizerischen Bundesbahnen verkaufen Teil ihres Energiegeschäftes an Atel

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben die 5-Prozent-Anteile an den beiden Kernkraftwerken Gösgen und Leibstadt an die Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel) verkauft. Im Zuge ihrer Unternehmensstrategie reduzieren die SBB damit ihre eigenen Energieproduktionskapazitäten.


Die SBB sind sowohl am Kernkraftwerk Gösgen wie auch am Kernkraftwerk Leibstadt mit je 5 Prozent beteiligt. Die Veräußerung dieser beiden Anteile folgt der Strategie der SBB, sich im Energiebereich auf ihre Kernkompetenz der Bahnstromproduktion zu konzentrieren. In einem international ausgeschriebenen Offertverfahren haben die SBB Interessenten für diese Anteile, die einer jährlichen Stromproduktion von 800 Gigawattstunden entsprechen, gesucht. Atel übernimmt die beiden 5-Prozent-Anteile im ersten Quartal 2001. Das Oltner Energieunternehmen verfügt als Geschäftsführerin des Kernkraftwerks Gösgen über langjährige Erfahrung im Betrieb und Management von Kernkraftanlagen. Der Erwerb folgt der Strategie, die Position im Stromhandel weiter zu stärken. So hat Atel im Jahr 2000 die Leistung der eigenen Wasserkraftanlagen durch den Neubau des Flusskraftwerkes Ruppoldingen und die Erneuerung der Maschinenanlagen im Wasserkraftwerk Gösgen um knapp 20 Prozent gesteigert. Die Übernahmeverträge mit den SBB stehen noch unter Vorbehalt der Zustimmung innerhalb der beiden Kraftwerksgesellschaften. Die Parteien haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart.

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